Das wars an dieser Stelle. Die Bundesliga wird um 18:30 Uhr fortgesetzt, wenn Leipzig und Dortmund gegeneinander spielen. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin!
Köln spielt als Nächstes am Freitagabend in Augsburg. Hoffenheim empfängt am Samstagnachmittag den FC St. Pauli.
Hoffenheim holt damit nur einen Punkt in dieser Saison gegen den Effzeh, ob sich das am Ende im Kampf um die Champions-League-Plätze rächt? Nach diesem Spieltag werden die Sinsheimer erstmal auf Rang 3 bleiben. Köln hat nicht zum dritten Mal in Folge gegen einen Topklub verloren, sich stattdessen einen wichtigen Punkt verdient. Und hält derzeit Rang 12.
Normalerweise hätte sich der Gang ins Stadion heute gelohnt, Köln und Hoffenheim haben sich nämlich einen hoch intensiven und unterhaltsamen Schlagabtausch mit tollen Toren und wechselnden Momenten geliefert. Der Rahmen war aber ob des über das gesamte Spiel eingestellten Supports dem nicht würdig, ein medizinischer Notfall gehört so genauso zu der Geschichte dieses Duells wie z.B. der atemberaubende Fallrückzieher von Ache. Ein merkwürdiger Fußballnachmittag. Mit einem am Ende gerechten und fairen Ergebnis.
90.+6. | Schwäbe schlägt den Ball weit nach vorne, daraus wird aber nichts. Und dann ist das Spiel auch aus. Kein Sieger zwischen Köln und Hoffenheim.
90.+5. | Moerstedt verliert den Ball und foult dann gegen Martel. Dafür gibt es Gelb und den Freistoß an der Mittellinie. Damit sind die fünf Minuten Nachspielzeit rum.
90.+4. | Ein paar Ansätze noch auf beiden Seiten, aber keine Abschlüsse mehr. Die Nachspielzeit verrinnt. Köln kriegt das 2:2 verteidigt.
90.+2. | Und Yannick Eduardo spielt jetzt noch für Asllani mit.
90.+2. | Jetzt werden aber spät noch kräftig Einsatzprämien verteilt. Gendrey kommt für Toure.
90.+1. | Wie der gute Krauß wird auch, oder vor allem, Dauersprinter Kaminski mit Applaus verabschiedet. Schenten kommt für die fünfminütige Nachspielzeit.
90.+1. | Köln wechselt auch nochmal doppelt. Krauß geht für Johannesson.
89. | Es war dann auch die letzte Aktion von Kramaric. Moerstedt kommt für finalen Minuten.
88. | Hat Kramaric gerade den Ball absichtlich ins Seitenaus gespielt, damit der VAR eingreifen kann? Als ob es das bräuchte? Ja, Kaminski springt da im Strafraum nach dem Zweikampf zwischen Özkacar und Asllani der Ball an die Hand. Nein, das ist nicht elfmeterreif. Und das wurde auch längst schon so überprüft und dem souveränen Schiedsrichter Schröder aufs Ohr gegeben. Merkwürdige Aktion.
86. | Keine fünf regulären Minuten mehr. Nachdem der Effzeh gegen Topteams wie Frankfurt, Leipzig, Dortmund, Bayern, Stuttgart bislang zuverlässiger Punktelieferant war, wäre das 2:2 gegen die TSG heute ein echter Erfolg. Vor allem, wo doch das Hinspiel gegen diese in diesem Jahr so guten Hoffenheimer schon gewonnen wurde.
85. | Mit El Mala geht auch der zweite FC-Torschütze runter. Bülter bringt neue Energie rein.
85. | Alle, die das Tor von Ache nicht gesehen haben, werden es in den nächsten Wochen zu sehen kriegen, wenn sie irgendwas mit Fußball zu tun haben. So viel ist sicher. Jetzt räumt er das Feld für Waldschmidt.
84. | Zumal Köln lauert. Auf Umschaltmomente wie diese: Krauß zu Lund, der sich gegen Avdullahu und Prömel mit viel Glück behauptet und den Ball zu El Mala links neben den Strafraum kriegt. Das ist immer das Ziel. El Mala bleibt auf seinem Weg nach innen aber hängen und auch der Abschluss wird geblockt.
81. | Andererseits, bei 1,04 zu 1,35 xGoals ist die Sachlage doch gar nicht so deutlich.
80. | Ein geblockter Schuss von Toure und einer auf die Nordtribüne von Prass schraubt das Torschusskonto der Hoffenheimer auf 17. Köln steht bei acht. Dieses 2:2 ist schon auch ganz schön schmeichelhaft für den FC.
78. | Jetzt ist auch Özkacar dran. Er lässt Coufal rechts an der Seitenlinie über die Klinge springen und sieht dafür Gelb.
76. | Dann beruhigt sich die Szenerie aber auch schnell wieder, zumal Baumann weitermachen kann.
75. | Die Szene sorgt für erhitzte Gemüter, die Hoffenheimer wollen Martel an den Kragen, der liegt aber entschuldigend und unschuldig auf dem Rücken. Dann eilt Özkacar zur Hilfe, wird aber von Coufal weggeschubst. Für diesen Schubser sieht Coufal Gelb.
74. | Die erste Aktion von Prass ist unglücklich, links zwischen Strafraum und Seitenlinie verursacht er einen Freistoß. Den zieht Kaminski an den langen Pfosten, wo Baumann mit den Fäusten zur Stelle ist. Martel geht ebenfalls hoch, springt in Baumann rein, der dadurch schmerzhaft mit dem Rücken an den Pfosten prallt.
73. | Erster Wechsel bei der TSG. Prass kommt für den starken Burger.
72. | Zumal Köln jetzt wieder in der Spur ist. Zwar muss ein gefährlicher Querpass von Toure überstanden werden, Asllanis Abschluss wird geblockt. Dann taucht Kaminski aber auch schon wieder auf der anderen Seite im Strafraum auf, wuselt, wurschtelt, kommt aber nicht durch.
71. | Wir fragen uns gerade, wie es wohl wäre, das Spiel nicht im Stadion oder ohne Ton vor den TV-Geräten zu verfolgen. Fans würden es wahrscheinlich für DAS Spiel des Spieltags halten. Fußballerisch und vom Spielverlauf und mit all diesen Szenen macht das hier so viel Spaß.
69. | Ein frischer Verteidiger für die viel beschäftigte Kölner Abwehr. Simpson-Pusey ist nach Senkrechtstart und folgender kurzer Verletzung wieder fit. Sebulonsen geht runter.
67. | Zunächst kommt der unermüdliche Kaminski. Wird von Lund links neben den Strafraum geschickt und legt quer zu Krauß, der weitergeben will ins Zentrum. Dieser Pass wird aber direkt in die Arme von Baumann abgeleitet.
65. | Aus diesem Spiel werden wir echt nicht schlau. Längst wiegt diese Geisteratmosphäre wie Blei auf den Schultern der Kölner, weil Hoffenheim langsam beginnt, die spielerische Überlegenheit auf den Platz zu bringen. Die TSG könnte das Spiel entscheiden. Und dann kommt aber El Mala mit dem 2:2 um die Ecke. Was passiert als nächstes?
63. | Toooooor! 1. FC KÖLN - TSG Hoffenheim 2:2. Aber Köln hat ja noch El Mala. Und was ist das bitte für ein komisches Spiel?! Weiter Schlag, Ache und El Male stochern und köpfen, Hoffenheim ist unsortiert. Dann hebt Kaminski den Ball in den Lauf von El Mala, und wenn der einmal auf und davon ist ... Dann sitzt selbst so ein krummer Abschluss, der durch die Beine von Baumann geht.
62. | Köln ist auf demselben Niveau geblieben, Hoffenheim hat hochgeschaltet. Und dann werden die Unterschiede eben ersichtlich. Toure vergibt das schnelle 3:1: Wird von einem Asllani in Spielmachermanier im linken Halbfeld durch die Schnittstelle geschickt. Und verreißt seinen ziemlich freien Abschluss.
60. | Toooor! 1. FC Köln - TSG HOFFENHEIM 1:2. Dann aber ist es folgerichtig so weit. Toure empfängt links an der Seitenlinie einen langen Einwurf und leitet ihn geschickt zu Asllani zur Grundlinie weiter. Der spielt noch geschickter mit der Hacke zurück zu Toure, der so nach innen zieht und zum Abschluss kommt, aber nur die Unterkante der Latte trifft. Der Ball tickt einmal mächtig auf. Und wird dann von Kramaric mit einem bemerkenswerten Kopfball über die Linie gedrückt. Schwäbe erwischt ihn nur noch dahinter.
59. | Ball im Tor, aber Ball vorher im Aus? Es wurde erst gepfiffen, als Schwäbe geschlagen war. Die Zeitlupe beweist dann aber schnell, dass Prömel die Kugel erst hinter der Linie weggekratzt hat. Der Kopfballtreffer von Burger darf so natürlich nicht zählen.
58. | Jetzt aber noch nicht, weil Toure vergibt. Coufal legt ihm die weite Halbfeldflanke von Burger von der linken Seite von fast vor der Grundlinie in den Rückraum. Toure versucht es mit dem Außenrist, der Ball rutscht ihm aber über den Schlappen.
55. | Ohne jetzt vehement aufs zweite Tor zu drücken, ist Hoffenheim ganz gut aus der Kabine gekommen. Bislang war es ja ein Spiel auf Augenhöhe, das nicht erkennen ließ, wer um die Champions League und wer um den Abstieg spielt. Was für den FC spricht. Aber für Köln besteht gerade Dümpelgefahr. Das Feuer sollte weiter brennen, auch ohne Fansupport, ansonsten sticht die TSG irgendwann zu.
52. | Der folgende Einwurf wird von Coufal weit in den Sechzehner geschleudert. Und von Schmied unter Bedrängnis an den eigenen kurzen Außenpfosten geköpft. Hoppla. Das war knapp.
51. | Schwäbe öffnet mit einem schludrigen Zuspiel Richtung Schmied die Tür für Toure, der den Pass abfängt und in die Mitte gibt. Dort verpassen Kramaric und Asllani, dahinter tanzt dann Burger im Stand gegen drei, vier Kölner. Er hält sich echt lang, dann schlägt ein Kölner den Ball aber raus und vor allem Schwäbe hat diesen glimpflichen Moment überstanden.
49. | Als sich El Mala zu einem seiner gefürchteten Einmannkonter nach einem abgewehrten Hoffenheimer Eckball aufmacht, kommt kurz Aufregung auf. Die ebbt dann aber schnell wieder ab, nachdem Burger Kölns Senkrechtstarter 20 Meter vor dem Tor mit allen Mühen stoppen kann.
47. | Und immer noch Geisterspielatmosphäre.
46. | Ohne Wechsel gehts weiter.
Halbzeit | Ein merkwürdiges Spiel geht mit einem leistungsgerechten 1:1 in die Kabinen. Merkwürdig nicht, weil die Teams keine gute Leistung bringen. Im Gegenteil. Die ist auf beiden Seiten richtig gut, energetisch, abwechslungsreich. Und über allen steht natürlich dieser sensationelle Fallrückzieher von Ache. Merkwürdig aber deshalb, weil das Stadion nicht den gebührenden Rahmen für ein stellenweise spektakuläres Spiel bieten kann. Wegen eines medizinischen Notfalls wurde die gesamte Halbzeit geschwiegen.
45.+4. | Pause!
45.+3. | Denn die TSG muss bei dieser Umschaltsituation zwingend in Führung gehen. Burger schlägt den Ball nicht raus, sondern spielt ihn zu Kramaric, der schickt den schnellen Toure auf die Reise, der hat nur noch Schmied vor sich. Er wartet, bis Asllani links in Position gelaufen ist, der legt nochmal für den nachrückenden Burger ins Zentrum ab, das war ein langer Sprint. Und dann ist es aber Martel, der mit einer spektakulären Grätsche verhindert, dass Burger frei vor Schwäbe einschiebt.
45.+1. | Coufal, Hajdari, Kabak und kein einziger Gegenspieler. Das war ziemlich mies, weil gar nicht verteidigt vom FC. Und jetzt geht es sogar noch darum, mindestens das Remis in die Halbzeit zu bringen.
45. | Toooor! 1. FC Köln - TSG HOFFENHEIM 1:1. Coufal hat viel zu viel Zeit und Platz im rechten Halbfeld, dafür ist die Flanke gar nicht mal so gut. Die ist zu lang, rutscht durch, wird auf der anderen Seiten aber von Hajdari aufgenommen. Der gibt schnell und wesentlich schärfer in die Mitte. Wo der aufgerückte Kabak den Fuß reinhält und die Kugel aus sieben Metern ins rechte Eck drückt.
44. | Stark, wie Coufal links neben dem Tor den Ball vom Toraus bewahrt und im Spiel hält. So kann Toure ihn aufnehmen und in die Mitte spielen. Dort steht aber Krauß im Weg und kann klären.
42. | Böser Stockfehler von Hajdari, dem im einfachen Dribbling ohne Gegnerdruck der Ball verspringt. Noch böser, wie er dann hinterhergrätscht und Martel an der Ferse erwischt. Dafür gibt es die erste Gelbe Karte im Spiel. Schon die achte in der laufenden Saison für Hajdari, das ist Höchstwert in der Bundesliga.
40. | Hoffenheim spielt sich etwas am Kölner Sechzehner fest, Avdullahu verlagert erst nach rechts, dann nach links, dann sucht er den Schnittstellenpass zu Burger. Lund macht die Schnittstelle zu, Burger rauscht in ihn hinein. Das geht voll auf die Rippen. Es dauert einen Moment, dann wieder so ein Szenenapplaus: Es geht weiter für Lund.
38. | Wobei situativ immer wieder Applaus und ein Raunen durchdringt, weil die Teams ein echt gutes Spiel hinlegen. Köln und Hoffenheim beackern sich, beide haben ihre offensiven Momente, beide haben Energie. Und schenken sich nichts.
36. | Dass auf der Osttribüne ein medizinischer Notfall den Einsatz der Rettungskräfte erfordert, ist jetzt auch im Gästeblock angekommen. Auch dort wurde der Support seit mehreren Minuten schon eingestellt. Es herrscht Stille in Müngersdorf.
35. | Dann wieder Hoffenheim. Es geht hin und her. Prömel schießt von links im Strafraum. Aber genau auf Schwäbe, der die Hände rechtzeitig hochkriegt und abwehrt.
33. | Oder auch nicht. Denn nur wenig später fängt sich Hoffenheim fast das zweite. El Mala und Krauß spielen sich links frei, dann geht der Ball von Krauß ins Zentrum zu Ache, der aufdreht und weiterleitet zu Kaminski. Der wartet, bis Sebulonsen überläuft, legt ab, Sebulonsen schießt. Knapp am langen Pfosten vorbei. Dann ertönt allerdings der Abseitspfiff.
31. | Den folgenden Kopfball setzt Kabak am langen Pfosten nur knapp neben das Tor. Die TSG scheint allmählich wieder ins Spiel zu finden. Der Fallrückzieher-Effekt des FC ist weitestgehend verflacht.
30. | Wichtige Tat von Schwäbe, der einen tückischen Heber von Kramaric von links im Sechzehner zur Seite wegwischt. Nach Burgers Pass kam der an Schmied nicht vorbei, dass Hoffenheims Rekordspieler aber genug Finesse für andere Lösungen hat, ist bekannt.
27. | Das Spiel ist jetzt richtig gut, richtig lebendig, was vor allem am energiegeladenen FC liegt. Diese Energie, die zieht er allerdings nicht von der Süd. Da wird weiter geschwiegen.
25. | Eine zaghafte Antwort der TSG: Coufal mit der Ecke von links. Am kurzen Pfosten köpft Prömel knapp am Tor vorbei.
23. | Und nochmal Köln, diesmal nach einer Ecke. Kaminski schlägt den Ball von der rechten Seite rein, Ache hält sechs Meter vor dem Tor die Birne rein und verlängert an den langen Pfosten, wo Martel einen Tick zu spät kommt, um ihn ins Netz zu leiten. Da wäre Baumann chancenlos gewesen.
21. | Fast das 2:0. Und was für ein Energielauf von Kaminski. Im Mittelfeld setzt sich Ache mit dem langen Bein gegen Burger durch, der Ball flippert zu Kaminski, der sich ihn an Kabak vorbeilegt und ab der Mittellinie in den Vollsprint geht. Kabak kann ihn nicht einholen, der Schuss von halbrechts im Strafraum geht dann etwas zu zentral und kann von Baumann entschärft werden.
19. | Köln nutzt den Schwung und bleibt auf dem Gaspedal. Ein Schuss von Ache aus vielversprechender Position wird geblockt, die folgende Ecke erwischt Özkacar per Kopf nicht richtig, die Kugel springt harmlos in Baumanns Arme. Hoffenheim hat Probleme.
17. | Jetzt ist hier Musik drin. Was für ein Treffer. Selbst die Hoffenheimer staunten da ungläubig. Und die Kölner fassten sich nur an den Kopf und wussten gar nicht wohin mit ihrem Jubelrausch.
15. | Toooooor! 1. FC KÖLN - TSG Hoffenheim 1:0. Dann aber ist das ganze Stadion wach. Und wer DAS verpasst hat, der ist zu bemitleiden. El Mala und Martel führen auf der rechten Seite gedankenschnell einen Einwurf aus. Dann schlägt El Mala das Ding rein. Und Ache zimmert aus fast zehn Metern einen Fallrückzieher aus dem Lehrbuch ins Netz.
12. | Weil uns auf dem Rasen noch nicht viel angeboten wird, haben wir Zeit, um diese komische Stimmung einzuordnen. Das ist wohl einerseits ein Protest der FC-Fans, von denen 700 am vergangenen Karnevalssamstag bei der Anreise nach Stuttgart von der Polizei gestoppt wurden und die Rückreise antreten mussten. Und andererseits ist von einem medizinischen Notfall auf der Osttribüne die Rede.
9. | Nach einem langen Einwurf von der linken Seite hat Prömel nach der Kopfballverlängerung die erste Halbchance, stellt da sieben Meter vor dem Tor gegen Özkacar den Fuß rein, drückt die Kugel aber nur weit übers Tor.
8. | Übrigens herrscht Stille auf der Südtribüne. Auch das herrscht für ein irgendwie beklemmendes, ungewohntes Gefühl. Wir wissen nicht genau, warum.
6. | Entsprechend ist das auch auf dem Spielfeld noch kein Feuerwerk, wie wir es eben kurz um Hoffenheimer Block gesehen haben. Intensiv und stellenweise schnell, ja. Aber noch ohne durchschlagende Erfolge auf der einen oder anderen Seite. Den ersten Eckball hat der FC immerhin überstanden, alles andere als selbstverständlich für das anfälligste Team der Liga. Mehr war aber noch nicht.
3. | Leichte Rauchschwaden ziehen aus dem Gästeblock durch Müngersdorf, aber nichts, was den Spielbetrieb stören sollte. Dafür sind noch einige leere Plätze zu erkennen. Die Anfahrt zum und der Einlass ins Rheinenergiestadion soll mal wieder mäßig gut funktioniert haben. Auch die beiden Teambusse kamen reichlich spät an. Entsprechend ist das atmosphärisch gerade alles noch etwas behäbig.
1. | Anpfiff von Schiedsrichter Robert Schröder bei dessen 86. Bundesligaeinsatz.
vor Beginn | Doch keine Pause für Eric Martel beim 1. FC Köln: Der Dauerbrenner muss ran und spielt für Thielmann, der sich beim Aufwärmen verletzt hat.
vor Beginn | Mehr als zwei Niederlagen in Serie hat der FC in dieser Saison bislang noch nicht kassiert, diesen Wert gilt es heute mindestens zu halten. Andernfalls droht der Fall in die Abstiegsregion, der nur vier Punkte entfernt ist. Hoffenheim verlor in Köln aber nur zwei der 13 Bundesligaspiele. Seit acht Spielen hat die TSG nicht mehr in Müngersdorf verloren.
vor Beginn | Schließlich zeigt sich die wahre Stärke eines Teams vor allem dann, wenn es mal nicht so läuft. Das war beim 1:5 gegen Bayern München nach zuvor fünf berauschenden Siegen in Folge mal wieder der Fall. Die Reaktion darauf? Ein abgebrühtes und völlig souveränes 3:0 gegen die ambitionierten Freiburger. Bei der Schienenspieler Coufal mit zwei Torvorlagen glänzte. Was angesichts dessen Vertragsverlängerung wenige Tage später nur die zweitbeste Nachricht der vergangenen Woche war.
vor Beginn | Das Problem daran aus FC-Sicht: Danach startete die TSG einen Erfolgslauf, der das Team bis in die Champions-League-Ränge trug und der bis heute anhält. Seit der Niederlage gegen Köln gewann Hoffenheim zwölf von 16 Spielen. Und wie gefestigt die Sinsheimer wirklich sind, das durften wir vor allem in der Vorwoche beobachten.
vor Beginn | Zuletzt gab es zwei Niederlagen gegen die starken Teams aus Leipzig und Stuttgart. Zu denen gesellt sich mit der TSG Hoffenheim nun das dritte Team in Folge, das um die Königsklasse mitspielt. Aber gegen Hoffenheim hat Köln in der Hinserie tatsächlich gewonnen, und das sogar auswärts.
vor Beginn | Der 1. FC Köln befindet sich im Jahr 2026 im Kampf der Widersprüche. Auf der einen Seite steht die Leistung. Die ist eigentlich immer ziemlich ordentlich, engagiert und positiv. Auf der anderen die Punkteausbeute. Die ist nicht so gut. Zwei Siege sind es erst aus sieben Spielen, noch weiter gegriffen sind es sogar nur diese zwei Siege aus den letzten 13 Spielen.
vor Beginn | Bei der zuletzt so erfolgreichen TSG Hoffenheim ist Coach Ilzer nicht für große Rotation bekannt, entsprechend belässt er es auch heute bei der Stammelf, die vor einer Woche mit 3:0 gegen Freiburg gewonnen hat. Zumal Stürmer Lemperle unverändert, aber womöglich ein letztes Mal verletzt ausfällt und damit seine Rückkehr nach Köln verpasst.
vor Beginn | So beginnt die TSG Hoffenheim: Baumann - Coufal, Hranac, Kabak, Hajdari - Prömel, Avdullahu, Burger - Kramaric, Asllani, Toure.
vor Beginn | Der FC geht mit zwei Veränderungen im Vergleich zur etwas unglücklichen 1:3-Niederlage beim VfB Stuttgart ins Spiel, die sollten positionsgetreu sein. El Mala darf mal wieder von Anfang an ran und spielt für Bülter. Und der zuletzt kritisierte, weil manchmal arg wackelige Martel wird von Trainer Kwasniok aus der Schusslinie genommen, zumal mit van den Bergh nominell hochwertiger Ersatz für die zentrale Rolle in der Dreierkette bereitsteht.
vor Beginn | So spielt der 1. FC Köln: Schwäbe - Sebulonsen, Schmied, van den Berg, Özkacar, Lund - Krauß - Thielmann, Kaminski, El Mala - Ache.
vor Beginn | Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 23. Spieltages zwischen dem 1. FC Köln und 1899 Hoffenheim.