Weiter gehts im Unterhaus am Samstag, den 4.4., wegen der Länderspielpause gibts an Freitag vorher keine Begegnungen. Bis dahin und noch einen schönen Sonntag.
Und so gehts für beide Teams nach der Länderspielpause weiter. Für die Störche steht ein Sechs-Punkte-Spiel gegen die Preußen an, angesetzt ist die Begegnung für Sonntag, den 5.4. in Kiel. Der VfL spielt einen Tag früher in Magdeburg.
Kiel verbessert sich nach dem ersten Sieg unter Tim Walter auf den 16. Platz, Bochum bleibt auf Platz 10, noch fünf Punkte vom Relegationsplatz entfernt.
Spielentscheidend war wohl die Rote Karte gegen Bero nach einer knappen Stunde Spielzeit. Dreimal gingen die Störche im Ruhrstadion in Führung, zweimal konnte der VfL ausgleichen, einmal sogar in Unterzahl. Aber nach dem Platzverweis entwickelte sich eine sehr zerfahrene Partie, in der die Störche sich am Ende mit etwas Glück durchsetzen konnten.
90.+11. | Und dann ist nach einer aufreibenden, dramatischen zweiten Hälfte endlich Feierabend. Uff.
90.+9. | Jetzt noch eine Gelb-Rote mit Verzögerung für Tohumcu für ein Foul im Mittelfeld.
90.+9. | Auch die Gäste noch mit einem Abschluss, weil Weiner weit abschlägt und Harres dann alleine auf Horn zuläuft, aber am langen Pfosten vorbeischlenzt. Riesenchance.
90.+8. | Nein, Kwarteng darf erneut abschließen. Morgalla findet ihn mit einer Flanke von der linken Außenbahn nach einem Bochumer Powerplay, aber die Distanz war zu groß. Der Versuch bleibt harmlos.
90.+7. | Kwarteng vielleicht mit der letzten Offensivaktion für den VfL? Nach viel Gewühl und Gewürge vor dem Strafraum erreicht den Angreifer halbrechts im Strafraum ein Steckpass, der dann halb ein Schuss wird, halb eine Vorlage zum langen Pfosten. Und am langen Pfosten vorbeistreicht.
90.+3. | Obs bei den sieben bleibt, ist fraglich, Kapralik muss wegen eines Krampfes behandelt werden. Und Alt hat auch schon angezeigt, dass es eher acht werden.
90.+1. | Sieben Minuten, das bleibt tatsächlich im Rahmen, so wenig Fußball, wie in der zweiten Hälfte gespielt wurde. Effektive Spielzeit der Partie: lediglich 48 Minuten bis zu diesem Zeitpunkt.
90.+1. | Sieben Minuten gibts obendrauf.
89. | Eine Verwarnung wegen Spielverzögerung dürfte Timon Weiner nicht mehr als ein Schulterzucken abringen, wenns beim Sieg für die Störche bleibt.
89. | Im Rückblick, auch wenn die Begegnung noch nicht beendet ist, muss man festhalten, dass die Störche aus ihrer numerischen Überlegenheit in der zweiten Hälfte extrem wenig gemacht haben. Das hätte ich mir anders vorgestellt.
86. | Eines ist aber auch klar, diese Partie hat Körner gekostet. Um jeden Quadratzentimeter wird gekämpft.
85. | Ist auch nie ein gutes Zeichen hinsichtlich der Spielqualität, wenn es so viele Kopfballduelle am Mittelkreis gibt.
84. | Die zweite Halbzeit in einem Satz: Unheimlich viel los, aber ganz wenig Fußball. Die Nachspielzeit dürfte sich gewaschen haben.
83. | Bald sind auf der Auswechselbank der Bochumer mehr Spieler verwarnt als auf dem Feld. Niclas Thiede, der heute keine Minute Einsatz hatte, wird wegen Meckerns verwarnt.
83. | Vor der Ecke aber noch ein Kieler Wechsel: Lasse Rosenboom geht, Niklas Niehoff kommt.
83. | Auf der Bank sitzend, beschwert sich der bereits ausgewechselte Holtmann über Kieler Spielverzögerungen und kassiert auch noch Gelb.
81. | Keiner zieht hier zurück, Therkelsen fällt Kwarteng, der Bochumer braucht danach etwas länger. Hat aber natürlich einen Standard herausgeholt. Wittek führt den Freistoß endlich aus, der Ball wird per Kopf von Strompf in den Strafraum verlängert, Onyeka kann im letzten Moment am Abschluss gehindert. Ecke für den VfL.
80. | Jetzt prallen Roslyng und Olsen mit den Köpfen zusammen, der Kieler bleibt kurz liegen. Hohe Bälle sollten verboten werden.
79. | Therkelsen und Olsen prallen heftig mit den Köpfen zusammen, kurz ist die Partie unterbrochen. Wenig Spielfluss in dieser Phase, das entwickelt sich hier immer wieder zu einer Liegewiese.
77. | Fünfter Wechsel beim VfL: Koji Miyoshi räumt das Feld für Kjell Wätjen.
76. | Fast hätte Hofmann seinen dritten Treffer markiert. Er sieht an der Mittellinie, dass Weiner etwas weit vor seinem Kasten steht und versucht einen Lupfer von der Mittellinie. Weils nur ein "Lu-" wird, kann Weiner den Ball noch abfangen.
74. | Es wird gerade etwas ruppiger. Maximilian Wittek holt sich die nächste Gelbe ab. Weil er nach einem Foul von Kwarteng gegen Ivezic Gelb fordert. Da kann man beide Seiten verstehen. Aber Alt hat natürlich das letzte Wort. Und er bestimmt, wer Gelb bekommt.
74. | Kasper Davidsen verzögert die schnelle Ausführung eines Freistoßes und kassiert Gelb wegen Spielverzögerung.
71. | Außerdem kommt Cajetan Lenz für Mats Pannewig.
71. | Keine Zeit, diese geniale Aktion von Therkelsen richtig zu würdigen. Weil die zwei nächsten Wechsel dazwischenfunken. Beim VfL hat Erhan Masovic Feierabend, Leandro Morgalla kommt rein.
70. | Tooor! Bochum - KIEL 2:3. Eckstoß Kiel. Kurz ausgeführt. Tohumcu kurz auf Meffert, der zentral auf Therkelsen, der den Ball zentral vor dem Strafraum annimmt, den Kopf hochnimmt. Und dann mit ganz wenig Wucht, aber ganz viel Auge, einen Kollegen, zwei Abwehrspieler als Screen nutzend, den Ball rechts ins Eck schlenzt. Horn auf der Linie zeigt keine Reaktion, weil er den Ball überhaupt nicht sieht.
69. | Und ein kurzer Seitenblick auf die Tabelle: Durch den Ausgleich steht Kiel in der Livetabelle jetzt wieder auf einem direkten Abstiegsplatz. Ist aber Tabellenführer auf den Abstiegsplätzen.
68. | Die alte Fußballweisheit. Wenn du erst einmal unten drinstehst ...
68. | Das ist der unwiderstehlich Sog der Abstiegstorte. Sorry, -strudels.
65. | Tooor! BOCHUM - Kiel 2:2. Und es kommt natürlich, wies kommen muss. Der VfL nutzt diesen Standard. Wittek führt den Freistoß aus 25 Meter aus. Und Hofmann trifft diesmal per Kopf fast vom Elfmeterpunkt.
65. | Taktisches Foul von Umut Tohumcu gegen den durchbrechenden Wittek. Gute Standardsituation für den VfL. Und das ist was, was Kiel überhaupt nicht gebrauchen kann. Unkontrollierbare Situationen am eigenen Strafraum.
63. | Die Partie schleppt sich seit der Pause nur noch dahin. Kiel verwaltet die Führung, lässt den Ball weiter in der Abwehr laufen, auch Weiner wird mit einbezogen. Nach einer Aufholjagd sieht das gerade nicht aus. Und es lohnt sich noch einmal, auf die Statistik vom Anfang des Tickers hinzuweisen - der VfL hat in dieser Saison noch kein Spiel gedreht.
61. | Schlagartig hat sich die Situation für die Kieler also verbessert. Nicht nur dass sie ohnehin führen und Bochum noch nicht richtig in der zweiten Hälfte drin ist, jetzt spielt das Team von der Ostsee auch noch mit einem Mann mehr. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Ballbesitz in der zweiten Halbzeit ausgeglichen, das dürfte sich nun schnell ändern.
59. | Und der Kieler Steven Skrzybski, der sofort angezeigt hatte, dass für ihn die Partie beendet ist, macht Platz für Umut Tohumcu.
59. | Außerdem wird Gerrit Holtmann durch Moritz-Broni Kwarteng ersetzt.
59. | In diese Unterbrechung fällt auch der erste Wechsel bei Bochum. Callum Marshall übernimmt für Francis Onyeka.
58. | Und warum liegt Skrzybski da am Strafraum? Weil Bero ihn getroffen hatte. Und nun die zweite Gelbe kassiert. Sie wissen natürlich, was das heißt. Ab sofort spielt der VfL in Unterzahl.
58. | Unterbrechung, Skrzybski liegt angeschlagen am Kieler Strafraum. Das Bochumer Publikum wittert Spielverzögerung.
56. | Gute Chance für den VfL. Aus einem Standard, wie könnte es in dieser Phase anders sein. Wittek schlägt den Ball von der linken Seite weit in den Strafraum, in der Nähe des Torraums kommt Strompf mit dem Kopf an den Ball, visiert das linke untere Eck an, Weiner taucht ab und pariert mit einer sehenswerten Parade. Das war knapp.
54. | Bochum versucht, die Kieler jetzt höher anzulaufen, was in der ersten Halbzeit gar nicht nötig war. Jetzt aber sind die Störche vor allem darauf aus, hier überhaupt kein Tempo aufkommen zu lassen. Bei Ballkontrolle der Gäste zeigen sich vor allem die Abwehrspieler mit vielen Kontakten.
52. | Die Partie lebt in dieser Phase von intensiven Zweikämpfen, dabei lässt Patrick Alt eine lange Leine. Spielt sich so alles auf Höhe der Mittellinie ab. Raumgewinne für keines der beiden Teams. Zäh.
51. | Nicht, dass die Störche daraus sonderlich viel ziehen können, außer dass die Zeit vergeht.
49. | Man sieht den Bochumern das Bemühen an, aber der Start in die zweite Hälfte wirkt doch ein wenig holprig. Stockfehler, schnelle Ballverluste - die Kontrolle aus der ersten Hälfte ist noch nicht wieder erreicht.
48. | Ballverlust von Bero an der Mittellinie, mit einem Trikotzupfer gegen Therkelsen bügelt er den Fehler aus. Aber das kostet natürlich. Kiel hätte eine gute Kontermöglichkeit bekommen.
48. | Zur Pause führte Magdeburg 1:0. Was auch heißt, sollte Kiel heute verlieren und in Münster bleibts beim Sieg des FCM, würde Kiel auf den letzten Platz abstürzen. So wie die Dinge im Augenblick stehen, verbessert sich die KSV auf den Relegationsplatz.
47. | Schauen wir kurz nach Münster, ist ja gerade für Kiel nicht uninteressant, wie dort die Begegnung endet. Dort treffen ja die Tabellennachbarn aufeinander.
46. | Beide Trainer verzichteten in der Pause auf Wechsel. Vom Spielverlauf her gibts für Tim Walter keinen Grund, von der Spielweise für Uwe Rösler keinen.
46. | Weiter gehts.
Halbzeit | Aber man muss auch hervorheben: Die Bochumer hatten zwölf Abschlüsse, kommen damit auf einen xG-Wert von 0,78. Kiel hatte vier und die Gäste kommen auf einen Wert von 1,2. Die Gästechancen hatten schon eine erhebliche Qualität.
Halbzeit | Kurz zusammengefasst, lässt sich diese Hälfte unter der Überschrift zusammenfassen: "Von Kiel kam nicht viel - außer Tore". Kiel mit dem besseren Start und der schnellen Führung. Aber danach spielte nur noch der VfL, der schnell ausgleichen konnte, für eine halbe Stunde gar nichts mehr zuließ und mächtig daran arbeitete, die Partie endgültig zu drehen. Die erneute Kieler Führung kam komplett gegen den Spielverlauf.
45.+4. | Nämlich jetzt.
45.+4. | Drei Minuten gabs obendrauf. Und die sind fast schon vorbei.
45.+1. | Tooor! Bochum - KIEL 1:2. Aus der Abteilung "huch" ist dann die erneute Führung für die Gäste. Also buchstäblich aus dem Kieler Nichts. Mit einem laaaangen Ball wird Therkelsen die linke Seite runtergeschickt, eigentlich ist der Ball viel zu lang. Dennoch kann der Kieler den Ball vor der Grundlinie festmachen, wird dann nicht richtig gestört und geht ins Feld zurück. Von Höhe des Elfmeterpunktes flankt er ... Kapralik legt am Torraum per Kopf gefühlvoll quer. Und der einlaufende Harres besorgt aus vier Metern gegen die Laufrichtung von Horn per Kopf den Rest.
44. | Als sich die Kieler mal ein wenig rauswagen, laufen sie in einen Konter. Holtmann verlagert von der linken Seite ins linke Halbfeld, wo Olsen viel Platz hat und Richtung Strafraum läuft. Seine Flanke Richtung Hofmann kommt dann aber zu nah ans Tor und Weiner kann den Ball aufnehmen. Eine gute Kontermöglichkeit, die der VfL fast leichtfertig verschenkte.
43. | Die Störche stehen also immer noch bei drei Abschlüssen, beim VfL sind es inzwischen sogar schon 13. Das zeigt schon deutlich, wer hier mehr fürs Spiel tut.
40. | Dem Kieler Offensivspiel geht jegliches Tempo ab, Gras wächst schneller. Vielleicht geht aber mal was über einen Standard? Halbfeldfreistoß für Kiel von der linken Strafraumseite. Nö, geht nix. Skrzybski schlägt den Freistoß direkt hinter dem langen Pfosten ins Toraus. Deutlich. Und trotzdem war das die beste Offensivszene der Gäste seit dem 1:0.
38. | Sieben Kieler Ballkontakte im gegnerischen Strafraum, 23 Bochumer. Das zeigt eigentlich ganz gut, was dies für eine Partie ist. Die Spielanteile sind fast ausgeglichen, was in diesem Zusammenhang überhaupt nichts über die Begegnung verrät.
35. | Aller guten Dinge sind drei, jetzt hat Patrick Alt genug. Frederik Roslyng mit seiner nächsten unfairen Aktion, ein Foul im Offensivpressing. Jetzt gibts Gelb, und das ist durch die Aktionen davor schon orange eingefärbt. Bei Roslyng hat man das Gefühl, der ist heute aufgelaufen mit dem festen Willen, so schnell wie möglich eine Karte zu kassieren.
34. | Holtmann geht nach Bochumer Spielverlagerung über Miyoshi tief, legt zurück, Wittek flankt sofort zum Tor, Hofmann bekommt keinen Druck auf den Kopfball. Die Chance verpufft. Aber typisch für das Bochumer Spiel, in der eigenen Hälfte gehts über rechts, an der Mittellinie dann die Spielverlagerung. Und über links geht immer was.
32. | Der Roslyng ist fällig, nun blockt er gegen Hofmann den Laufweg, erneut ein taktisches Foul, aber Patrick Alt hat seine taktische Brille heute nicht mit. Wenn der Däne es weiter so bunt treibt, wirds demnächst einfarbig.
30. | Kiel bekommt kaum Tempo in die Offensivaktionen, Bochum hat so viel Zeit, immer wieder zu verschieben und die Räume zuzustellen. Der VfL wiederum spielt sehr vertikal, kreiert Lücken. Wie jetzt durch Hofmann, der vor dem Strafraum querdribbelt und auf links für Holtmann auflegt, der aus 20 Metern am kurzen Pfosten einmal mehr an Weiner scheitert.
29. | Das war eigentlich ein klares taktisches Foul von Roslyng, unterlässt er den Klammergriff, ist Miyoshi frei durch. Alt lässt die Karte stecken und nimmt sich Roslyng zur Brust. Das ist extrem gnädig.
27. | So wie das jetzt läuft, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Bochum hier in Führung geht. Besonders die linke Offensivseite des VfL bekommt Kiel überhaupt nicht unter Kontrolle. Rosenboom, Nekic, Meffert haben Riesenprobleme.
25. | Großchance für den VfL, der wieder über die linke Seite kommt. Wittek wird in der Halbspur steilgeschickt, auf Strafraumhöhe legt er aus vollem Lauf anspruchsvoll den Ball zurück zur Strafraumgrenze, wo Hofmann die Kugel zunächst annimmt, bevor er verdeckt aufs linke Eck schießt. Weiner macht sich ganz lang und kann den Einschlag gerade noch so verhindern.
24. | Knapp 25 Minuten gespielt, und die Abschlussstatistik reicht schon für ein ganzes Spiel, neun Versuche durch die Bochumer, drei durch die Kieler, das kann sich sehen lassen. Über mangelnde Unterhaltung lässt sich hier nicht klagen.
22. | Und Bochum kommt zum nächsten Eckstoß, der zweite Ball landet an der Strafraumgrenze bei Holtmann, der sofort den Dropkick nimmt, ein bisschen mehr Kontrolle hätte gutgetan. Holtmann verzieht deutlich.
21. | Der VfL hat jetzt Oberwasser, versucht nach dem schnellen Ausgleich, möglichst schleunigst nachzulegen.
20. | In der Tat, Marco Komenda kann die Partie nicht fortsetzen. Der nächste Ausfall bei den verletzungsgeplagten Kielern. Frederik Roslyng kommt rein.
19. | Die Partie ist unterbrochen, weil Komenda gerade behandelt werden muss. Nicht klar, ob der die Partie fortsetzen kann.
17. | Auf der anderen Seite eine Ecke für die Störche, listige Variante, der Ball kommt nämlich flach ans kurze Torraumeck, wo Harres eingelaufen ist und mit seiner Direktabnahme nur knapp verpasst!
16. | Vielleicht kann der VfL ja doch Spiele drehen. Die Antwort auf den Rückstand war jedenfalls imponierend. Und der VfL belohnte sich nach einer fast wütenden Kurzdrangphase.
14. | Tooor! BOCHUM - Kiel 1:1 Wenige Sekunden später fällt der Ausgleich. Nach einer Ecke von links wirds chaotisch im Strafraum, die Ecke kann Weiner noch wegfausten, doch die Kieler bekommen den Ball nie aus dem Sechzehner, einige Versuche werden geblockt, bis ein Abpraller endlich bei Hofmann landet, der von der Torraumgrenze eine weitere Faustabwehr von Weiner volley verwandelt.
13. | Miyoshi will seinen Fehler gutmachen, der auf rechts nach einem feinen Solo wunderbar durchtanzt, auf der Grundline aus spitzem Winkel Weiner prüft, der am kurzen Eck zumacht ...
13. | Wissen anscheinend auch die Bochumer, die jetzt richtig Druck auf den Kieler Strafraum ausüben. Bisher kann Weiner aber alles wegfischen.
12. | Rein statistisch wirds jetzt für den VfL eine schwierige Angelegenheit, nach Rückstand hat Bochum in dieser Saison noch kein Spiel gedreht.
11. | Die Kieler also im Soll, aber warum da Miyoshi da so einen Ball im Mittelfeld produziert, wenn alle in der Vorwärtsbewegung sind, bleibt ein Rätsel.
8. | Tooor! Bochum - KIEL 0:1. Auslöser des Treffers ist ein Querschläger von Miyoshi im offensiven Mittelfeld. Und die Störche lancieren den perfekten Konter. Harres spielte sofort auf Kapralik, der rechts viel Platz hat, den Ball fast bis zum Strafraum treibt und zur Grundlinie passt. Skrzybski hebt den Ball überlegt hinter die Abwehrspieler an den Torraum, wo Davidsen eingerückt ist und den Kopfball aus fünf Metern ganz überlegt unter die Latte nickt.
6. | Und noch was wird schnell deutlich, mit Abtasten beginnt das hier nicht. Das Tempo ist ganz ordentlich, die Zweikämpfe intensiv. Da ist dann schnell auch der Zeitpunkt erreicht, zu dem sich Teams gegenseitig neutralisieren können. Wird aber nicht ohne ein paar blaue Flecken abgehen, wie Meffert gerade Bero klarmacht.
5. | Eines ist klar, mit einem Remis kann sich der Gast heute eigentlich kaum zufriedengeben wollen. Um die Abstiegszone zu verlassen, muss heute schon ein Dreier her.
3. | Im direkten Gegenzug kommt der VfL zu seinem ersten Abschluss. Auch hier läuft der Angriff über die linke Seite, wo Holtmann etwas Platz hat und fast bis in den Strafraum marschieren kann. Er schlenzt aufs lange Eck und verzieht etwas. Offenes Visier?
1. | Erstmals gehen die Störche nach vorne, über die linke Seite treibt Therkelsen den Ball bis zur Grundlinie und lanciert eine Hereingabe an den kurzen Pfosten. Dort kann ein Verteidiger klären, aber zentral in den Strafraum. Ein Nachschuss von Davidsen kann geblockt werden und die erste Chance ist vertan.
1. | Los gehts. Patrick Alt leitet die Begegnung im Ruhrstadion.
vor Beginn | Die Kieler haben nur eines der letzten zehn Pflichtspiele gewonnen - gleich zum Wiederbeginn nach dem Jahreswechsel gabs beim Rückrundenauftakt ein 2:0 gegen Paderborn. Neben dem Remis gegen Elversberg gabs im neuen Jahr noch eine Punkteteilung gegen Bielefeld - aber das war es dann schon auf der Habenseite. In der Rückrundentabelle sind die Störche schon das, was sie heute in der Gesamttabelle werden können: Schlusslicht.
vor Beginn | Auch die Kieler haben, wie sich das für den Abstiegskampf gehört, einen Trainerwechsel bereits hinter sich. Nur hat sich der Effekt noch nicht eingestellt. Zwar gabs im ersten Spiel unter Walter gleich ein Remis gegen den Aufstiegsaspiranten aus Elversberg, aber nach zwei Niederlagen gegen Darmstadt und Nürnberg lässt sich nicht behaupten, dass sich die Lage sonderlich verbessert hätte.
vor Beginn | Das sieht bei den Störchen anders aus, die auf diesem angesprochenen ersten Abstiegsplatz stehen. Was sich, wenn das hier heute schiefgeht, akut verschlechtern könnte, da mit den Preußen und Magdeburg der Sechzehnte und der Achtzehnte direkt aufeinandertreffen. Sollten die Störche heute verlieren und Magdeburg gewinnen, wanderte die Rote Laterne an die Ostseeküste.
vor Beginn | Unter Rösler hat sich der Klub also eindeutig stabilisiert, der erste Abstiegsplatz ist acht Zähler weg, Bochum hat sich im Mittelfeld festgebissen und wenn nichts Einschneidendes mehr passiert, die Saison einigermaßen ruhig zu Ende spielen.
vor Beginn | Zum Auftakt gabs ein 3:2 gegen die Hertha, mit dem anschließenden Remis gegen Kiel verbesserte sich Bochum auf den Relegationsplatz, zwei Siege später hatte man sich endgültig aus den düsteren Zonen der Tabelle verabschiedet. In den folgenden 20 Pflichtspielen ging der VfL nur dreimal als Verlierer vom Platz - einmal davon im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart.
vor Beginn | Als Rösler die Amtsgeschäft beim VfL am 6.10. vergangenen Jahres übernahm, stand das Team aus dem Pott auf Platz 17 nach überaus enttäuschendem Saisonstart im Jahr nach dem Abstieg. Seitdem gings eigentlich stetig bergauf.
vor Beginn | Für die Störche gabs zuletzt ein 2:3 gegen Nürnberg. Walter verändert sein Team auf vier Positionen. Neu in der Startelf sind Rosenboom, Skrzybski, Harres und Komenda für Tohumcu (Bank), Tolkin, Zec und Bernhardsson (fehlen). Er nimmt also in allen Mannschaftsteilen Umstellungen vor.
vor Beginn | Tim Walter lässt diese Elf beginnen: Weiner - Nekic, Komenda, Ivezic, Rosenboom - Meffert, Davidsen, Skrzybski - Kapralik, Harres, Therkelsen.
vor Beginn | Nach dem Remis bei der Hertha (1:1) bringt Rösler vier Neue in die Anfangself: Masovic, Pannewig, Marshall und Holtmann beginnen Onyeka, Loosli, Alfa-Ruprecht und Lenz (alle Bank).
vor Beginn | So stellt Uwe Rösler auf: Horn - Olsen, Masovic, Strompf, Wittek - Bero, Pannewig, Miyoshi, Marshall, Holtmann - Hofmann.
vor Beginn | Die einen haben den Abstiegskampf in dieser Saison offensichtlich schon hinter sich, die anderen stecken mittendrin. So weit zu der Ausgangssituation bei der heutigen Begegnung an der Castroper Straße. Wir werfen einen Blick auf die Aufstellungen.
vor Beginn | Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 27. Spieltages zwischen dem VfL Bochum und Holstein Kiel.