Damit ist der zweite Spieltag dieser EM beendet. Ab morgen finden die letzten Spiele der sechs Gruppen jeweils zeitgleich statt - beginnend mit der deutschen Mannschaft, die es in der Gruppe A um 21:00 Uhr mit der Schweiz zu tun bekommt. Parallel treffen Schottland und Ungarn aufeinander. SelbstverstĂ€ndlich sind wir jeweils live am Ball. FĂŒr heute soll es das gewesen sein. Vielen Dank fĂŒr das Interesse und bis morgen!
Mit diesem Ergebnis ergibt sich in der Gruppe E die grandiose Konstellation, dass alle vier Mannschaften drei Punkte zu Buche stehen haben. RumĂ€nien wird nach wie vor als Spitzenreiter gefĂŒhrt, Belgien folgt als Zweiter. Das verspricht gehörige Spannung fĂŒr den letzten Spieltag. Am kommenden Mittwoch treffen die RumĂ€nen auf die Slowakei, die Belgier bekommen es parallel mit der Ukraine zu tun. Dabei mĂŒssen die Roten Teufel auf Dodi Lukebakio verzichten, der wegen seiner zweiten Gelben Karte gesperrt fehlen wird.
So gewinnt Belgien dieses Gruppenspiel gegen RumĂ€nien mit 2:0. Insgesamt geht der Sieg in Ordnung. Die Roten Teufel waren von Beginn an voll da, erarbeiteten sich bissig die frĂŒhe FĂŒhrung. In der ersten HĂ€lfte erwies man sich als die bessere Mannschaft. Und auch nach der Pause steckten die MĂ€nner von Domenico Tedesco vor 42.535 Zuschauern in Köln nie zurĂŒck. Ăber die gesamte Spielzeit wurde nach vorn gespielt. Mit der Effizienz war es erneut nicht weit her, insbesondere bei Romelu Lukaku will es einfach nicht klappen. Aber zwei Tore sind ja gefallen. Ein Treffer ist den RumĂ€nen trotz allergröĂter BemĂŒhungen heute nicht gelungen. Die Tricolorii legte nach der Pause deutlich zu, war nun voll im Spiel und erwies sich als Gegner auf Augenhöhe. Und das Team von Edward Iordanescu hatte auch Chancen, ging damit aber nicht so gnadenlos effektiv um wie gegen die Ukraine.
90.+4. | Dann beendet Schiedsrichter Szymon Marciniak das Treiben auf dem Platz.
90.+3. | Bis in diese Endphase hinein werfen die RumÀnen alles rein. Allerdings muss die Tricolorii den Tatsachen ins Auge sehen, das wird hier wohl nichts mehr werden.
90.+1. | Soeben ist die regulÀre Spielzeit abgelaufen. Vier Minuten soll es noch obendrauf geben.
90. | Edward Iordanescu holt Andrei Ratiu vom Platz und schickt fĂŒr die Schlussphase Deian Sorescu aufs Feld. Mit den Spielerwechseln sind wir durch.
89. | NatĂŒrlich ergeben sich nun auch RĂ€ume. Was Belgien jetzt noch fehlt, wĂ€re ein Tor von Romelu Lukaku. Doch der beste TorschĂŒtze der belgischen Nationalmannschaft scheitert gerade mit seinem nĂ€chsten Versuch - einem Rechtsschuss aus nicht optimalem Winkel.
87. | Auch mit dem 2:0 im RĂŒcken begeben sich die Roten Teufel nicht in den Verwaltungsmodus. Belgien spielt weiter nach vorn, ist auf ein drittes Tor aus.
85. | Wout Faes kann den Ball nicht behaupten, verliert die Kugel gegen den hartnĂ€ckigen Denis Alibec. Dieser spitzelt das SpielgerĂ€t dann an Koen Casteels vorbei. Doch da ist noch Timothy Castagne, der das Ding kurz vor der Torlinie erwischt und fĂŒr Belgien rettet.
83. | Dann spaziert Leandro Trossard rechts in die Box, hat eigentlich eine gute Position, um es selbst zu machen. Doch der FlĂŒgelspieler sucht in der Mitte Romelu Lukaku. Dieser Pass kommt nicht an und die groĂe Gelegenheit ist vertan.
81. | Auf rumÀnischer Seite rÀumt Denis Dragus das Feld zugunsten von Denis Alibec.
79. | Tooooor! BELGIEN - RumĂ€nien 2:0. Aus dem eigenen Strafraum tritt Koen Casteels einen FreistoĂ lang und weit nach vorn. Der Ball wird von einem RumĂ€nen leicht mit dem Kopf touchiert, setzt dann einmal auf und rutscht durch zu Kevin De Bruyne. Im Sechzehner legt der belgische KapitĂ€n alles rein und schieĂt im Fallen aus etwa elf Metern mit dem rechten FuĂ ein.
77. | FĂŒr den offenbar etwas angeschlagenen Arthur Theate kommt nun Zeno Debast ins Spiel.
76. | Belgien ist weiterhin zweikampfstÀrker. Was die Spielanteile betrifft, da haben die RumÀnen, nur die zweite HÀlfte betrachtet, knapp die Nase vorn. Alsbald sollte da aber mal etwas herausspringen. Von der Effizienz in der Partie gegen die Ukraine ist die Tricolorii heute weit entfernt.
74. | Das aktuelle Ergebnis wĂŒrde dazu fĂŒhren, dass in der Gruppe E alle vier Mannschaften mit drei Punkten dastehen. Das versprĂ€che gewaltig Spannung fĂŒr den letzten Spieltag, da wĂ€re dann noch wirklich alles drin.
72. | Und fĂŒr Jeremy Doku kommt Yannick Carrasco.
72. | Auf belgischer Seite verlĂ€sst TorschĂŒtze Youri Tielemans den Rasen, den dafĂŒr Orel Mangala betritt.
70. | NatĂŒrlich mĂŒssen die RumĂ€nen etwas tun - zunehmend mehr tun. Damit gestaltet sich die Partie jetzt richtig abwechslungsreich. Die Belgier gehen ihrerseits aufs zweite Tor, wollen die Entscheidung.
68. | Plötzlich hat Dennis Man freie Bahn, nimmt den Ball aber nicht optimal mit. Dennoch kommt der RumÀne halbrechts in der Box zum Rechtsschuss, schafft es mit diesem aber nicht an Koen Casteels vorbei.
68. | Und anstelle von Valentin Mihaila spielt fortan Ianis Hagi.
68. | Nun meldet sich Edward Iordanescu erstmals mit Wechseln zu Wort. Marius Marin geht runter, Darius Olaru ĂŒbernimmt.
66. | Kurz darauf bekommt Romelu Lukaku die nĂ€chste groĂe Gelegenheit, schieĂt diesmal aber zu mittig. Folglich kann Florin Nita parieren.
65. | Wegen eines Fouls an Kevin De Bruyne sieht Marius Marin Gelb.
64. | In der Tat offenbart sich beim VAR-Check eine ganz knappe Abseitsstellung von Lukaku. Daher wird das Tor zurĂŒckgenommen. Und unter den rumĂ€nischen Fans bricht ein Jubelsturm los. Zur Erinnerung: Belgien fĂŒhrt dennoch mit 1:0.
63. | Aus dem Mittelkreis spielt Kevin De Bruyne steil. Romelu Lukaku geht auf und davon, marschiert in den Sechzehner und setzt seinen Linksschuss platziert unten ins linke Eck. Die Angelegenheit bedarf aber noch einer ĂberprĂŒfung.
63. | Seit der Pause geht es viel offener zu. Jetzt aber gelangen die Belgier wieder in den Sechzehner. Von links wuchtet Jeremy Doku seinen Linksschuss oben ans AuĂennetz.
61. | RumÀniens Fans schieben jetzt noch einmal krÀftig an, machen gewaltig Alarm. Der Tricolorii fehlt nur ein Tor, noch ist also alles drin.
59. | Nicusor Bancu hakelt im Vorbeigehen gegen Leandro Trossard nach und verdient sich damit seine erste Gelbe Karte bei dieser EM.
58. | Dann bekommen die Belgier mal etwas Platz. Ăber links stĂŒrmt Kevin De Bruyne in den Strafraum, passt flach in die Mitte. Dieses Zuspiel gerĂ€t nicht genau genug, Jeremy Doku kommt einen halben Schritt zu spĂ€t.
56. | Erstmals greift einer der beiden Trainer aktiv ein. Domenico Tedesco nimmt Dodi Lukebakio aus dem Spiel und bringt dafĂŒr Leandro Trossard.
55. | Ein Ball von Keeper Florin Nita landet bei Jeremy Doku. Ăber Romelu Lukaku gelangt das Kunstleder zu Kevin De Bruyne, der mittig an der Strafraumgrenze mit dem rechten FuĂ abzieht. Den Flachschuss hĂ€lt der rumĂ€nische Torwart sicher.
53. | Dann sitzt Jeremy Doku auf dem Rasen und verlangt nach medizinischer Betreuung. Das nimmt aber nicht so viel Zeit in Anspruch. Die Partie lĂ€uft kurze Zeit spĂ€ter wieder und dann kehrt der belgische FlĂŒgelflitzer auch schon zurĂŒck.
52. | Lange lassen das die Roten Teufel so nicht auf sich sitzen, bemĂŒhen sich nun wieder vehement um den Ball. Den gilt es erst einmal, in den eigenen Reihen zu halten. Doch dann spielt man sich ĂŒber links gut durch. Kevin De Bruyne visiert mit dem rechten FuĂ das lange Eck an. Die Kugel zischt am rechten Pfosten vorbei.
50. | RumĂ€nien ist gut aus der Pause gekommen, die Tricolorii legt groĂes Engagement an den Tag, bestimmt seit Wiederbeginn das Geschehen auf dem Platz. Die Belgier mĂŒssen offenbar erst wieder in die GĂ€nge kommen.
48. | Plötzlich gelangen die RumĂ€nen in den Umschaltmoment. Valentin Mihaila marschiert ĂŒber halblinks in den Sechzehner, zögert dort aber einen Moment und hat nicht den nötigen Zug zum Tor. Sein Linksschuss verfehlt das Ziel letztlich deutlich.
46. | Diesmal setzen die RumÀnen den ersten Akzent. Dennis Man bewegt sich von rechts zur Mitte und feuert aus der zweiten Reihe. Den Linksschuss hÀlt Koen Casteels sicher.
46. | Ohne personelle VerÀnderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.
46. | Jetzt rollt der Ball wieder in Köln.
Halbzeit | Nach 45 Minuten fĂŒhrt Belgien im Gruppenspiel gegen RumĂ€nien verdient mit 1:0. Die Roten Teufel legten einen Blitzstart hin, zeigten in den ersten 73 Sekunden, was sie bislang auszeichnete. Engagiert, entschlossen und bissig in den ZweikĂ€mpfen marschierten die MĂ€nner von Domenico Tedesco nach vorn. Und nach gut einer Minute lag der Ball schon im rumĂ€nischen Tor, Youri Tielemans war der Absender. Zwar zeigte die Tricolorii unmittelbar danach eine gute Reaktion, doch insgesamt gab es die rumĂ€nischen Offensivszenen nur gelegentlich. Den Ton gaben vielmehr die Roten Teufel an, versĂ€umten es aber, das Ergebnis klarer zu gestalten. DafĂŒr brĂ€uchte es wieder mehr Zielstrebigkeit, die den Belgiern zuletzt etwas abging.
45.+1. | Dann bittet Schiedsrichter Szymon Marciniak die Akteure zur Pause in die Kabinen.
45. | Soeben lÀuft die regulÀre Spielzeit des ersten Durchgangs ab. Eine Minute soll es noch obendrauf geben.
43. | Nach einem Zuspiel von Dodi Lukebakio sucht Kevin De Bruyne mit einem Pass Romelu Lukaku, findet diesen aber nicht. Vielmehr landet das SpielgerÀt in den FÀngen von Florin Nita.
42. | In diesen Minuten beteiligen sich die RumÀnen etwas mehr am Spiel, entlasten dadurch ihre Abwehr. Doch aus dem ausgiebigen eigenen Ballbesitz heraus entsteht beim Team von Edward Iordanescu nicht viel.
39. | Kurz nach einer belgischen Ecke starten die RumĂ€nen einen schnellen Gegenangriff ĂŒber einen langen Ball. Letztlich rutscht Denis Dragus nach der Kugel, doch Koen Casteels ist rechtzeitig zur Stelle und greift zu.
37. | Nun melden sich die RumÀnen mal wieder zu Wort. Dennis Man sucht den Abschluss und scheitert an Koen Casteels, der den flachen Ball ohne Probleme hÀlt.
35. | Erstmals greift der Referee zum gelben Karton. Den bekommt Dodi Lukebakio zu sehen. Der Ex-Herthaner ist gegen Denis Dragus einfach zu spĂ€t dran. FĂŒr Lukebakio ist das die zweite Verwarnung im Turnier, das bedeutet eine Sperre fĂŒrs letzte Gruppenspiel.
33. | Nach einem Zuspiel von Youri Tielemans sucht Dodi Lukebakio rechts im Sechzehner den Abschluss. Der abgefĂ€lschte Linksschuss fliegt ĂŒber die Kiste. Die nachfolgende Ecke von der linken Seite, getreten von Kevin De Bruyne, findet keinen Abnehmer.
31. | Jeremy Doku bittet links in der Box zum Tanz, ist nicht zu halten. Einzig der Winkel gestaltet sich etwas spitz. Den Linksschuss oben aufs kurze Eck fischt RumÀniens Keeper Florin Nita raus.
28. | RumĂ€nien also verzeichnet nur sporadisch Szenen im Spiel nach vorn. DarĂŒber hinaus haben die Belgier das Sagen auf dem Platz. Die Ballbesitzwerte wachsen weiter an. Aber der Tricolorii genĂŒgten ja schon gegen die Ukraine weniger als 30 Prozent, um zu gewinnen. Diese Zahlen mĂŒssen also nicht immer etwas bedeuten.
26. | Inzwischen lÀuft das Spiel wieder - und auch Valentin Mihaila ist weiter mit von der Partie.
25. | Valentin Mihaila sucht den Weg in die Box, kommt aber nicht durch. Kurz darauf tritt dem am Boden liegenden RumÀnen Dodi Lukebakio versehentlich auf die Hand. Das zieht eine Behandlungsunterbrechung nach sich.
23. | Belgien gibt weiter den Ton an und hat in Sachen IntensitĂ€t nun wieder zugelegt. Das wirkt sich prompt positiv in der ZweikampffĂŒhrung aus. Jetzt bewegt sich die Quote der Roten Teufel in Richtung 60 Prozent.
21. | Auf der Gegenseite versucht sich Valentin Mihaila aus der Distanz. Auch hier fehlt es deutlich an Zielgenauigkeit.
19. | Um die anschlieĂende Ecke kĂŒmmert sich De Bruyne, findet mit seiner Hereingabe von der linken Seite Jan Vertonghen. Der belgische Rekordnationalspieler probiert es direkt, verfehlt allerdings das Ziel.
18. | Kevin De Bruyne kurbelt den nÀchsten belgischen Angriff an, marschiert durchs linke Halbfeld und bedient auf halbrechts Dodi Lukebakio, dieser zieht im Sechzehner mit einem Haken Richtung Mitte und feuert mit dem linken Fuà aufs lange Eck. Florin Nita pariert stark.
15. | Der Ballbesitz ist zu zwei Dritteln aufseiten der Roten Teufel. Entsprechend gestaltet sich auch die Passquote besser als die der RumĂ€nen, wobei 86 Prozent sicherlich nicht ĂŒberragend sind. Bei den ZweikĂ€mpfen nehmen sich beide Mannschaften nichts.
13. | Nach einem Zuspiel von Jeremy Doku schĂŒttelt Romelu Lukaku Gegenspieler Andrei Burca ab und schieĂt aus der Drehung mit dem rechten FuĂ. Der genannte rumĂ€nische Innenverteidiger bekommt dann immerhin den FuĂ dazwischen und klĂ€rt zur Ecke, die im Anschluss nichts einbringt.
11. | Und dann ist es erneut Youri Tielemans, der aus der zweiten Reihe abzieht. Dieser Rechtsschuss aus halblinker Position bleibt allerdings hÀngen. Da steht Nicolae Stanciu im Weg.
9. | In der Tat wird das zwischenzeitliche AufbĂ€umen der RumĂ€nen etwas eingebremst. Die MĂ€nner von Domenico Tedesco verzeichnen die gröĂeren Spielanteile und zeigen sich hĂ€ufig in des Gegners HĂ€lfte.
7. | Ăberaus intensiv gestalten sich die Anfangsminuten. In dieser Phase jedoch bemĂŒhen sich die Belgier, etwas Struktur und damit zugleich Ruhe reinzubringen. Die Roten Teufel wĂŒrden das Geschehen jetzt gern kontrollieren.
5. | Bei einer gefĂŒhlvollen Flanke von Marius Marin holt sich Radu Dragusin den Kopfball, platziert diesen auf die Kiste. Erstmals ist Koen Casteels gefordert und pariert gut, lenkt die Kugel ĂŒber die Latte.
3. | Nach dem entschlossenen und auch sehr zweikampfbetonten Beginn der Belgier zeigen die RumĂ€nen ĂŒberhaupt keine Wirkung, setzten gleich selbst Akzente. Razvan Marin verfehlt mit seinem Versuch den Kasten.
2. | Tooooor! BELGIEN - RumĂ€nien 1:0. Youri Tielemans erobert den Ball. Im Anschluss bauen seine Teamkollegen den Angriff auf. Jeremy Doku lĂ€sst Kevin De Bruyne links liegen, sucht selbst den Weg in den Sechzehner und findet tatsĂ€chlich Romelu Lukaku. Mit dem RĂŒcken zum Tor legt der StĂŒrmer nach hinten ab. Aus etwa 17 Metern in leicht nach rechts versetzter Position zieht der inzwischen nachgerĂŒckte Tielemans ab und wuchtet seinen Rechtsschuss flach links ins Tor.
1. | Soeben ertönt der Anpfiff in Köln-MĂŒngersdorf, die Belgier stoĂen an.
vor Beginn | Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Szymon Marciniak. Der polnische FIFA-Referee hat als Assistenten seine Landsleute Tomasz Listkiewicz und Adam Kupsik dabei. Als Vierter Offizieller fungiert der Litauer Donatas Rumsas. Das VAR-Trio vor den Monitoren bilden die Polen Tomasz Kwiatkowski und Bartosz Frankowski sowie der Slowene Nejc Kajtazovic.
vor Beginn | Bei einem groĂen Turnier stehen sich beide Nationalteams erstmals gegenĂŒber. Pflichtspiele fanden bislang nur wĂ€hrend der Qualifikation fĂŒr die WM 1994 statt. Damals gab es in den beiden Partien jeweils knappe Heimsiege. DarĂŒber hinaus begegnete man sich in zehn Freundschaftsspielen mit ebenfalls völlig ausgeglichener Bilanz. Das letzte Aufeinandertreffen liegt beinahe zwölf Jahre zurĂŒck. RumĂ€nien siegte als Gastgeber mit 2:1. Den letzten belgischen Erfolg gab es genau ein Jahr zuvor - ebenfalls mit Heimvorteil ein 2:1.
vor Beginn | WĂ€hrend Belgien zum siebten Mal bei einer EM dabei ist und als Vize-Europameister 1980 sowie Dritter 1972 Spuren hinterlassen hat, bestreiten die RumĂ€nen ihre sechste kontinentale Endrunde und haben bislang lediglich einmal die Gruppenphase ĂŒberstanden. Bei der EURO 2000 erreichte man das Viertelfinale.
vor Beginn | Deutlich mehr MĂŒhe, ins Turnier zu finden, hatten die Belgier. Gegen die Slowakei lieferten die Roten Teufel trotz guten Starts eine insgesamt schwache erste HĂ€lfte ab, lagen verdient mit 0:1 zurĂŒck und steigerten sich erst nach Wiederbeginn. Nun avancierte das Team von Domenico Tedesco zur klar besseren Mannschaft, kreierte genĂŒgend Chancen, hatte letztlich aber auch Pech. Zwei Treffer wurden nach VAR-Eingriff aberkannt und so setzte es eine ĂŒberraschende Niederlage - die erste ĂŒberhaupt unter dem deutschen Trainer in dessen inzwischen anderthalbjĂ€hriger Amtszeit.
vor Beginn | Diese gĂŒnstige Ausgangsposition haben die RumĂ€nen ihrem höchst effizienten Auftritt gegen die Ukraine zu verdanken. Nicht einmal 30 Prozent Ballbesitz und gerade neun TorschĂŒsse genĂŒgten der Tricolorii, um einen 3:0-Erfolg herauszuschieĂen.
vor Beginn | Belgien steht unter Zugzwang. Der Favorit der Gruppe E ziert derzeit punkt- und torlos das Tabellenende und benötigt dringend etwas ZĂ€hlbares, um den Anschluss zu den ĂŒbrigen drei Mannschaften nicht zu verlieren, die allesamt bereits drei Punkte auf dem Konto haben. Zu diesen zĂ€hlen die rumĂ€nischen Spitzenreiter, die ihrerseits mit einem Sieg den Einzug ins Achtelfinale vorzeitig perfekt machen wĂŒrden. Zwar könnte man in einem ungĂŒnstigen Fall noch auf Rang drei abrutschen, doch als Gruppendritter mit sechs Punkten wĂ€ren die RumĂ€nen trotzdem durch.
vor Beginn | Lediglich eine VerĂ€nderungen gibt es bei der Tricolorii. Florinel Coman findet sich auf der Bank wieder. DafĂŒr beordert Edward Iordanescu heute Valentin Mihaila von Beginn an auf den Platz. Der rumĂ€nische Trainer kann im Gegensatz zu seinem GegenĂŒber aus dem Vollen schöpfen, da sind alle Spieler fit.
vor Beginn | FĂŒr RumĂ€nien stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Nita - Ratiu, Dragusin, Burca, Bancu - M. Marin - Man, R. Marin, Stanciu, Mihaila - Dragus.
vor Beginn | Im Vergleich zur 0:1-Niederlage am Montag gegen die Slowakei nimmt Domenico Tedesco vier Wechsel vor. Anstelle von Zeno Debast, Orel Mangala, Yannick Carrasco und Leandro Trossard (alle Bank) rĂŒcken Arthur Theate, Jan Vertonghen, Youri Tielemans und Dodi Lukebakio in die Startelf. Axel Witsel trainiert zwar wieder, ist aber genauso wenig einsatzfĂ€hig wie Thomas Meunier.
vor Beginn | Gleich mit Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten des Abends und dabei zuvorderst der belgischen Mannschaftsaufstellung: Casteels - Castagne, Faes, Vertonghen, Theate - Tielemans, Onana - Lukebakio, De Bruyne, Doku - Lukaku.
vor Beginn | Herzlich willkommen zum Gruppenspiel der Europameisterschaft 2024 zwischen Belgien und RumÀnien.