Fazit: Nach acht Minuten Nachspielzeit ist dann Schluss. Union Berlin gewinnt souverän mit 4:1 gegen Werder Bremen und setzt ihre kleine ungeschlagenen Serie fort. Nach dem 3:0-Pausenstand ließen die Köpenickerinnen nichts mehr anbrennen und brachten die Führung gut über die Zeit. Sie sorgten immer wieder mit Offensivszenen für Entlastung und ließen nur wenige Angriffe der Werderanerinnen zu. In der 78. Minute machte die spielstarke Eurlings dann mit einem schönen Kopfballtreffer den Deckel drauf und sorgte für die Entscheidung. Petermann gelang kurz darauf noch der Anschlusstreffer, aber dieser rüttelte nicht mehr am Spielausgang. Somit belohnt sich Union Berlin für einen tollen Auftritt gegen die Werderanerinnen, die einfach nicht richtig ins Spiel fanden. Damit ziehen die Eisernen in der Tabelle an RB Leipzig vorbei und werden mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Werder empfängt nächste Woche zu Hause die abstiegsbedrohten Essenerinnen und will bei diesem Heimspiel das heutige Ergebnis vergessen machen. Für Union geht es zum Tabellenzweiten nach Wolfsburg.
90. | Spielende
90. | Rote Karte für Amira Arfaoui (Werder Bremen). Schwermer pfeift nicht pünktlich ab und gibt die Minuten der El-Sherif-Verletzung noch obendrauf. So gibt es sechs Minuten nach Ablauf der regulären Spielzeit noch eine glattrote Karte gegen Amira Arfaoui. Am Mittelkreis grätscht sie leicht von hinten in Nele Bauereisen und trifft sie an der Achillesferse. Nach etwas Bedenkzeit entscheidet Schwermer auf Glattrot und schickt Arfaoui vom Feld. Bei diesem Einsteigen, das eigentlich dem Ball gilt und das Trefferbild auch nicht hart genug ist, hätte eine Gelbe Karte wohl gereicht. Bei diesem Spielstand und diesem Zeitpunkt ist der Platzverweis natürlich mehr als unnötig.
90. | Petermann versucht es nochmal mit einem Dribbling auf der rechten Seite. Doch im Verbund verteidigen die Eisernen bärenstark und holen sogar einen Abstoß heraus. Das nimmt natürlich einige Sekunden von der Uhr.
90. | Gelbe Karte für Dina Orschmann (1. FC Union Berlin). Das hat sicher nicht mehr gebraucht! Orschmann wird auf der rechten Seite in den Lauf geschickt, doch sie legt sich die Kugel etwas zu weit vor. Dennoch will sie unbedingt zum Abschluss kommen und rutscht komplett in El Sherif hinein. Die Torhüterin muss behandelt werden, aber zum Glück geht es für die Keeperin weiter. Für das Einsteigen sieht Orschmann zu Recht Gelb.
90. | Nachspielzeit: Es werden 4 Minuten nachgespielt.
90. | Die letzte reguläre Spielminute ist angebrochen. Viel Grund zum Nachspielen gibt es eigentlich nicht.
88. | Die Partie neigt sich dem Ende zu. Die Anhänger in der Alten Försterei feiern ihr Team auf dem Rasen und honorieren den spielerisch starken Auftritt der Eisernen.
85. | Tooor für Werder Bremen, 4:1 durch Lena Petermann. Werder Bremen sorgt noch für den Ehrentreffer. Am Sechzehner behauptet Desic die Kugel stark und steckt dann überragend zu Petermann durch. Aus sieben Metern bleibt sie im Eins-gegen-Eins mit Böhi die Siegerin und schiebt die Kugel locker in die Maschen. Viel am Spielausgang dürfte dieser Treffer jedoch nicht ändern.
85. | Die Anhänger der Eisernen beweisen übrigens wieder ihre Liebe zu Union. Knapp 7.000 Anhänger sind heute ins Stadion gekommen und werden für ihre Treue mit einem überragenden Auftritt belohnt.
84. | Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Hannah Eurlings, Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Naika Reissner
83. | Auf beiden Seiten wechseln die Trainerinnen ein letztes Mal. Matheis kommt für D'Angelo frisch auf den Rasen. Bei den Unionerinnen ersetzt Reissner die heute überragend aufspielende Eurlings für die Schlussminuten.
83. | Auswechslung bei Werder Bremen: Chiara D´Angelo, Einwechslung bei Werder Bremen: Saskia Matheis
80. | Bremen wechselt ein weiteres Mal. Hausicke verlässt wütend und enttäuscht den Rasen. In den Schlussminuten wird sie durch Walkling ersetzt.
79. | Auswechslung bei Werder Bremen: Lina Hausicke, Einwechslung bei Werder Bremen: Ricarda Walkling
78. | Tooor für 1. FC Union Berlin, 4:0 durch Hannah Eurlings. Eurlings macht den Deckel drauf und krönt ihren starken Auftritt mit ihrem ersten Bundesligatreffer. Auf der rechten Seite kann die frisch eingewechselte Bauereisen ihr Tempo ausspielen und marschiert die Seitenlinie entlang. Auf Höhe des Sechzehners liefert sie eine wunderbare Hereingabe in den Lauf von Eurlings. Die kann sich im Zentrum stark durchsetzen und wuchtet ihren Kopfball aus acht Metern unhaltbar in die rechte Ecke. Damit sorgt die Flügelspielerin für die Entscheidung und fügt ihrem Assist zum 1:0 noch einen Treffer hinzu.
77. | Bremen bekommt einen Freistoß aus aussichtsreicher Position. Etwa aus ähnlicher Lage hatte Mühlhaus am vergangenen Spieltag einen Traumfreistoß verwandelt. Heute fehlt den Werderanerinnen jedoch das nötige Spielglück und der Freistoß von Mühlhaus landet in den Armen von Böhi.
75. | Ailien Poese hatte bisher noch keine Wechsel vorgenommen und nimmt dann gleich vier Veränderungen vor. Heikkinen, Orschmann, Bauereisen und Georgieva sind frisch auf dem Feld. Für Weiß, Weidauer, Campbell und Steuerwald geht ein gelungener Auftritt zu Ende und sie verlassen den Platz.
74. | Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Samantha Steuerwald, Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Marina Georgieva
74. | Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Eileen Campbell, Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Nele Bauereisen
74. | Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Sophie Weidauer, Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Dina Orschmann
74. | Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Anna Weiß, Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Ida Heikkinen
73. | Gelbe Karte für Sophie Weidauer (1. FC Union Berlin)
73. | Gelbe Karte für Medina Desic (Werder Bremen). An der linken Seitenlinie haben sich Desic und Weidauer ein bisschen etwas zu erzählen und geraten aneinander. Dabei kommt es zu kleineren Schubsern und einer kleinen Rudelbildung. Souverän zitiert Schwermer beide Akteurinnen zu sich und zeigt ihnen die Gelbe Karte.
72. | Wieder ist Böhi zur Stelle! Über die rechte Seite kommen die Gäste an den Sechzehner. Eine Hereingabe von Petermann wird abgefälscht und kommt an den Fünfmeterraum. Desic ist einen Tick schneller als ihre Gegenspielerin und spitzelt das Leder aus spitzem Winkel in Richtung kurze Ecke. Doch wieder ist Böhi zur Stelle. Blitzschnell ist sie unten und lenkt das Leder um den rechten Pfosten herum ans Außennetz.
71. | Vor der Großchance durch Kamber haben die Gäste noch einmal gewechselt. Lena Petermann ersetzt Maja Sternad, die heute kaum zu Chancen kam.
69. | Kamber scheitert am Querbalken! Das wäre die Vorentscheidung gewesen! Union Berlin schaltet schnell um und kombiniert sich in den Sechzehner. Ein Querpass wird allerdings abgefangen und die Kugel rollt in den Rückraum perfekt in den Fuß von Kamber. Mit der rechten Innenseite schließt sie herrlich aus 20 Metern zentraler Position ab. Ihr Schuss senkt sich nahezu perfekt und knallt gegen den Querbalken. Danach kann Werder klären.
68. | Auswechslung bei Werder Bremen: Maja Sternad, Einwechslung bei Werder Bremen: Lena Petermann
66. | Bremen erhöht nun den Druck und versucht sich ins letzte Drittel zu kämpfen. Aber die Unionerinnen agieren weiterhin höchst konzentriert und lassen kaum Torchancen zu. Bremen beißt sich aktuell die Zähne aus.
63. | Endlich geht eine Pressingaktion der Bremerinnen auf. Eurlings wird auf der linken Seite unter Druck gesetzt und verliert die Kugel an Hausicke. Die geht in den Sechzehner und findet am Elfmeterpunkt Desic. Aus der Drehung sucht sie den Abschluss. Doch ihr Schuss geht deutlich am linken Pfosten vorbei.
60. | Eine Stunde ist gespielt und bisher deutet nichts auf eine große Aufholjagd der Werderanerinnen hin. Die Gastgeberinnen verwalten das Ergebnis sehr gut und deuten auch immer wieder Kontersituationen an. Irgendwann wird Bremen aufmachen müssen und das wird noch mehr Räume für die Eisernen geben.
57. | Gelbe Karte für Judith Steinert (1. FC Union Berlin). Steinert schlägt die Kugel einfach weg, nachdem sie bereits im Seitenaus war. Diese Art von Zeitspiel bestraft die Unparteiische sofort und zeigt die zweite Gelbe Karte der Partie.
56. | Heiseler trifft bei einem Zweikampf Hausicke klar am Oberschenkel und versteht danach den Foulpfiff überhaupt nicht. Schwermer nimmt sich die Zeit, um der Berlinerin den Pfiff zu erklären, die sich einsichtig zeigt.
54. | Auch im zweiten Durchgang machen die Gastgeberinnen einen wachen Eindruck. Sie lassen die Kugel sicher laufen und kommen immer wieder gefährlich in die gegnerische Hälfte. So können sie die Bremerinnen natürlich vom eigenen Sechzehner fernhalten.
51. | Doch auch die Köpenickerinnen scheinen das 3:0 nicht einfach verwalten zu wollen. Wieder schlägt Heiseler einen Eckball von der rechten Seite in den Sechzehner. Vier Meter vor dem Tor kann sich Campbell durchsetzen. Doch sie bekommt das Leder nicht richtig gedrückt und der Ball geht nur knapp über den Querbalken.
49. | Der Start der Werderanerinnen ist gar nicht verkehrt. Von der linken Seite schlägt Mühlhaus einen Eckball tückisch auf den kurzen Pfosten. Doch wieder ist Böhi zur Stelle. Sie faustet die Kugel sicher aus der Ecke und danach kann die Unioner-Defensivreihe klären.
47. | Weiter geht's! Natürlich hat Friederike Kromp zur Pause reagiert und einen Doppelwechsel vorgenommen. Alber und Wieder sind in der Kabine geblieben. Dafür sollen Desic und Arfaoui im zweiten Durchgang für die Trendwende sorgen.
46. | Auswechslung bei Werder Bremen: Mara Alber, Einwechslung bei Werder Bremen: Amira Arfaoui
46. | Auswechslung bei Werder Bremen: Verena Wieder, Einwechslung bei Werder Bremen: Medina Desic
46. | Anpfiff 2. Halbzeit
Halbzeit | Union Berlin führt überraschend deutlich mit 3:0 gegen Werder Bremen und setzt in der ersten Hälfte ein absolutes Ausrufezeichen. Von Beginn an haben die Unionerinnen mutig aufgespielt und die Bremerinnen immer wieder unter Druck gesetzt. Nach rund einer Viertelstunde sorgte ein Standard für die verdiente Führung der Gastgeberinnen. Ein kurz ausgeführter Freistoß landete bei der starken Eurlings, die quer spielte und Kamber zum 1:0 auflegte. Danach wurde Bremen etwas wacher und arbeitete sich zurück ins Spiel. Zehn Minuten nach dem Rückstand bekamen sie die Möglichkeit zum Ausgleich durch einen Handelfmeter. Allerdings vergab Mühlhaus den Strafstoß schwach und scheiterte im Nachschuss an der glänzend parierenden Böhi. Danach übernahm Union wieder das Kommando und schockte die Werderanerinnen. Nach einem Eckball von der rechten Seite sorgte Wieder für ein unglückliches Eigentor. Vor dem Pausenpfiff wurde es noch düsterer für Bremen, da El Sherif einen Distanzschuss nicht festhalten konnte und Heiseler eiskalt zum 3:0 einschob.
45. | Ende 1. Halbzeit
45. | Tooor für 1. FC Union Berlin, 3:0 durch Lisa Heiseler. Heiseler setzt einer überragenden ersten Hälfte der Köpenickerinnen die Krone auf! Im Zentrum kann sich Kamber durchsetzen, die auch beim dritten Treffer ihre Füße im Spiel hat. Aus der zweiten Reihe versucht sie es mit einem Distanzschuss, der jedoch sehr zentral auf den Kasten fliegt. Doch El Sherif sieht nicht gut aus. Sie lässt diesen eher harmlosen Ball nach vorne abprallen und Heiseler ist zur Stelle. Aus sechs Metern schiebt sie die Kugel ins freie Tor und sorgt für die 3:0 Halbzeitführung der Gastgeberinnen.
43. | Union Berlin zeigt wirklich eine starke erste Hälfte und schraubt in dieser Phase am 3:0. Sie wirken durch den zweiten Treffer beflügelt und die Bremerinnen wirken zerfahren. Eigentlich konnten sich die Werder-Frauen immer besser in dieses Spiel arbeiten, somit ist das Eigentor noch bitterer aus Sicht der Werderanerinnen.
40. | Tooor für 1. FC Union Berlin, 2:0 durch Verena Wieder (Eigentor). Wieder klingelts im Kasten hinter El Sherif, wieder ist es ein Standard. Diesmal schlägt Heiseler einen Eckball von der rechten Seite auf den kurzen Pfosten. Dort steigen Kamber und Wieder hoch zum Kopfball. Schlussendlich scheint Wieder den Ball aus kurzer Distanz ins eigene Tor zu wuchten und lässt ihrer Torhüterin keine Chance.
38. | Ein langer Ball der Unionerinnen sorgt für Gefahr. Weidauer ist auf dem Weg in Richtung Sechzehner und El Sherif muss aus dem Kasten eilen. Beim Klärungsversuch schießt sie die Gegenspielerin an und der Abpraller wird zur Bogenlampe. Zehn Meter vor dem Sechzehner kann Eurlings das Leder kontrollieren und verzichtet auf den schnellen Abschluss. Sie will das Spiel verlagern, doch dadurch kommen genug Werderanerinnen hinter die Kugel und können die Situation bereinigen.
36. | Mittlerweile ist es ein Spiel Augenhöhe. Die Bremerinnen werden etwas stärker und suchen häufiger den Weg in Richtung Sechzehner. Auf der anderen Seite sind die Gastgeberinnen nicht mehr ganz so tonangebend, wirken jedoch weiterhin gefährlich im Umschaltspiel.
33. | Und Union bleibt gefährlich. Über schnelles Umschaltspiel kommt Heiserler auf der linken Seite in eine gute Position. Sie spielt die Kugel flach durch den Sechzehner auf den zweiten Pfosten zu Weidauer. D'Angelo geht nicht energisch genug dazwischen und so kommt Weidauer aus neun Metern zum Abschluss. Doch ihr Schuss geht zu zentral aufs Tor und ist kein Problem für El Sherif zwischen den Pfosten.
31. | Nach diesem vergebenen Strafstoß liegen die Werder-Frauen weiterhin zurück, aber sie kommen nun besser ins Spiel. Immer wieder wählen sie den langen Ball, um ins letzte Drittel zu kommen. Oftmals kann Wieder die Kugel in der Spitze behaupten und dadurch Angriffe aufbauen. Aus dem Spiel heraus warten die Gäste jedoch noch auf den ersten Hochkaräter.
28. | Elfmeter verschossen von Larissa Mühlhaus, Werder BremenDas ist eine Riesentat von Böhi! Mühlhaus übernimmt den Strafstoß und schließt schwach, halbhoch in die linke Ecke ab. Böhi riecht das, kann die Kugel allerdings nur nach vorne prallen lassen. Mühlhaus geht nach und kommt aus kurzer Distanz zum Nachschuss. Aber Böhi ist schnell auf den Beinen. Den Abschluss ihrer Gegenspielerin aus vier Metern lenkt sie überragend über den Querbalken und lässt sich zu Recht von ihren Mitspielerinnen feiern.
27. | Es gibt Elfmeter für Bremen! Das ist bitter für die Unionerinnen. Auf der rechten Seite kann sich Wieder durchsetzen und marschiert in den Sechzehner. Von der Grundlinie legt sie die Kugel zu Sternad zurück, die aus zwölf Metern zentraler Position abzieht. Tysiak blockt die Kugel aus kurzer Distanz deutlich mit der Hand und sofort zeigt Miriam Schwermer auf den Punkt. Das geht sicherlich in Ordnung!
24. | Die Eisernen sind bisher das spielbestimmende Team. Auch nach der Führung halten sie die Spielkontrolle und erarbeiten sich Torraumszenen. Außerdem nehmen sie auch in den richtigen Momenten das Tempo heraus und lassen die Bremerinnen hinterherlaufen.
21. | Union macht nach dem Führungstreffer weiterhin Druck und Bremen wirkt überfahren. Immer wieder überladen die Unionerinnen die linke Seite und können sich dadurch Torchancen erarbeiten. Bremen hat, ähnlich wie gegen die Eintracht, von Beginn an Probleme.
18. | Tooor für 1. FC Union Berlin, 1:0 durch Lia Kamber. Auf das Foul folgt die verdiente Führung. Auf der linken Seite führen die Gastgeberinnen den Freistoß kurz aus. Heiseler bedient Eurlings mit einem kurzen Zuspiel, die im Sechzehner per Haken ihre Gegenspielerin aussteigen lässt und dann querspielt. Am Fünfmeterraum muss Kamber nur noch die Fußspitze hinhalten und bringt die Köpenickerinnen verdient mit 1:0 in Führung.
17. | Gelbe Karte für Michelle Ulbrich (Werder Bremen). Ulbrich wirkt in den Anfangsminuten auf der rechten Seite der Dreierkette etwas überfordert. Sie stellt zu spät den Körper gegen Eurlings rein, die dadurch vorbeiziehen kann. Kurz vor dem Sechzehner reißt die Verteidigerin die Flügelspielerin zu Boden und kassiert für das taktische Vergehen die Gelbe Karte.
15. | Union Berlin wirkt in dieser Anfangsviertelstunde deutlich wacher und setzt die Bremerinnen immer wieder unter Druck. Die haben Schwierigkeiten ihre Angriffe ordentlich aufzubauen und wirken etwas überrascht vom couragierten Auftritt der Eisernen.
13. | Im Spielaufbau verliert Ulbrich leichtfertig die Kugel an Eurlings. Die Mittelfeldakteurin macht einen Schritt nach innen und bringt dann einen hervorragenden Steckpass in den Sechzehner zu Heiseler. Sie versucht querzuspielen und Weidauer am zweiten Pfosten zu bedienen, doch ihr Zuspiel wird abgeblockt. Aus dem Rückraum kommt Campbell an den zweiten Ball und schließt aus 14 Metern halblinker Position direkt ab. Allerdings gerät sie leicht in Rückenlage und ihr Abschluss geht deutlich über den Kasten.
11. | Mühlhaus, die Standardspezialistin, schlägt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld in den gegnerischen Sechzehner. Doch Steuerwald passt gut auf. Sie köpft die Kugel wuchtig aus der Gefahrenzone und die Berlinerinnen rücken heraus.
8. | Bremen versucht sich über Ballbesitz etwas Spielkontrolle zurückzuholen. Sie lassen die Kugel nun laufen, aber die Berlinerinnen machen gut Druck. Immer wieder werden die Werder-Frauen hoch angelaufen und ein vernünftiger Spielaufbau gestaltet sich schwer für Bremen.
6. | Union erwischt den besseren Start. Sie spielen sich in der gegnerischen Hälfte fest und hatten bereits zwei, drei gute Strafraumszenen. Die Außenseiterinnen beginnen hier sehr mutig.
4. | Weidauer prüft El Sherif! Auch der erste Hochkaräter gehört den Köpenickerinnen. Wieder bekommt Weidauer die Kugel auf der rechten Seite in den Fuß serviert. Diesmal entscheidet sie sich gegen eine Hereingabe und schließt vom rechten Strafraumeck ab. Ihr Schuss fliegt mit viel Wucht in die kurze Ecke. Doch El Sherif ist zur Stelle. Sie reagiert blitzschnell und faustet die Kugel mit einem Hechtsprung zur Seite.
3. | Die erste Torannäherung gehört allerdings den Gastgeberinnen. Im Zentrum behauptet Campbell die Kugel und nimmt auf der rechten Seite Weidauer mit. Von der rechten Strafraumkante will Weidauer die Kugel auf den zweiten Pfosten flanken. Doch ihre Hereingabe ist ein Stück zu weit und geht ungefährlich ins Toraus.
1. | Der Ball rollt! Die Bremerinnen übernehmen von Beginn an den Ballbesitz. Union Berlin lauert auf schnelle Umschaltmomente.
1. | Spielbeginn
vor Beginn | Miriam Schwermer heißt die Unparteiische der heutigen Partie und sie macht sich bereit, die Spielerinnen auf den Rasen zu führen. Die Alte Försterei ist für einen Montagabend gut gefüllt und alle freuen sich auf die kommenden 90 Minuten. In wenigen Augenblicken beginnt das Aufeinandertreffen zwischen Union Berlin und Werder Bremen und wir freuen uns auf eine hoffentlich spannende Begegnung.
vor Beginn | Im ersten Bundesligaduell in der Hinrunde ließ Werder Bremen zu Hause nichts anbrennen. Durch einen Doppelpack von Sternad und einen Treffer von Mühlhaus gewannen die Werderanerinnen vor heimischem Publikum mit 3:0 und sicherten sich den Heimerfolg. Spielerisch waren die Werderfrauen deutlich überlegen und die Aufsteigerinnen aus Berlin konnten nur wenig entgegensetzen. An der Alten Försterei wollen sich die Berlinerinnen besser verkaufen und die heutigen Gäste vor Probleme stellen.
vor Beginn | Bei den Werder-Frauen gibt es nur eine Veränderung in der Startformation. In der Dreierkette setzt Friederike Kromp heute auf Lina Hausicke. Dafür rotiert Lara Schmidt aus der Anfangsformation und muss erst einmal auf die Ersatzbank. Ansonsten vertraut Kromp ihren Spielerinnen vom 4:2-Heimerfolg gegen Eintracht Frankfurt.
vor Beginn | Bei den Gastgeberinnen gibt es zwei Veränderungen in der Anfangsformation. Cara Bösl steht heute nicht im Kader der Unionerinnen. Somit muss eine andere Torhüterin zwischen den Pfosten starten. Nadine Böhi wird diese Aufgabe übernehmen und steht heute Abend in der Startelf. Außerdem kommt es im Mittelfeld zu einem weiteren Wechsel. Cheftrainerin Ailien Poese setzt heute zunächst auf Eileen Campbell. Dina Orschmann sitzt dafür erstmal auf der Bank.
vor Beginn | Die heutigen Gastgeberinnen haben als Aufsteigerinnen zu Saisonbeginn sicherlich das Ziel Klassenerhalt ausgerufen. Bisher stehen die Unionerinnen mit 23 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz und haben komfortable elf Punkte Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz. In der Rückrunde sammelten sie bisher zwei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. In der Tabelle stehen sie zudem vor den Mitaufsteigern aus Hamburg und Nürnberg und konnten vergangene Woche ein wichtiges Remis im Ostduell mit RB Leipzig feiern. Mit einem Heimsieg heute Abend würden sie sich noch weiter von den Abstiegsrängen entfernen und könnten entspannt die Saisonplanung für das nächste Jahr angehen. Allerdings kommt mit Werder Bremen ein spielstarker Gegner auf die Köpenickerinnen zu.
vor Beginn | Die Werderanerinnen befinden sich mitten im Rennen um die Champions League Plätze! Nach dem bitteren Pokalaus der Werderfrauen gegen Essen konnten sie mit einer eindrucksvollen Leistung gegen Frankfurt Selbstbewusstsein tanken. Im Heimspiel am vergangenen Wochenende lagen sie nach 26 Spielminuten mit 0:2 zurück. Doch bereits in der Schlussphase des ersten Durchgangs gelang den Werderanerinnen mit einem Doppelpack von Mühlhaus der Ausgleich. Im zweiten Durchgang drehte Werder die Partie dann komplett. Durch den Führungstreffer von Alber und dem Entscheidungstreffer von Desic in der Schlussphase gewannen die Bremerinnen mit 4:2 und machen dadurch Druck auf die oberen Tabellenplätze. Noch hat Bremen sieben Punkte Rückstand auf den dritten Platz, der für die CL-Qualifikation berechtigt. Allerdings haben die Werderanerinnen auch drei Spiele weniger. Die beiden Nachholspiele sind jedoch gegen Bayern und Wolfsburg und somit harte Aufgaben. Heute Abend wollen die Bremerinnen gegen Union Berlin dennoch weiter Druck aufbauen, um weiterhin von der Königsklasse zu träumen.
vor Beginn | Hallo und herzlich willkommen zur Google Pixel Frauen-Bundesliga. Zum Abschluss des 21. Spieltages empfängt der 1. FC Union Berlin heute Abend Werder Bremen. Ab 21:00 Uhr rollt der Ball im Stadion An der alten Försterei und wir sind pünktlich vor Spielbeginn mit dem Liveticker zur Stelle.