Den Gegner fĂŒrs Finale ermitteln wir morgen. Dann stehen sich um 21:00 Uhr Deutschland und Spanien gegenĂŒber. Auch da sind wir selbstverstĂ€ndlich live am Ball. Einstweilen danken wir fĂŒr das Interesse und wĂŒnschen eine geruhsame Nacht.
WĂ€hrend die Italienerinnen ihr drittes EM-Endspiel verpassen, dĂŒrfen Englands Damen zum vierten Mal nach 1984, 2009 und 2022 um den Titel spielen. Diese Partie steigt am kommenden Sonntag in Basel.
England steht im EM-Finale 2025! Die Titelverteidigerinnen schlagen in der Vorschlussrunde Italien nach VerlĂ€ngerung mit 2:1, mussten dafĂŒr aber eine Menge arbeiten. Die Italienerinnen gingen diszipliniert zu Werke, waren anfangs sehr vorsichtig, fanden dann aber immer wieder eine hervorragende Balance und konnten sich auch selbst in Szene setzen. Ihre FĂŒhrung erschien also gar nicht einmal unverdient. Aber natĂŒrlich setzten die Lionesses alles daran, diese irgendwie zu egalisieren. Dies gelang allerdings erst in der Nachspielzeit der regulĂ€ren 90 Minuten. So retteten sich die Frauen von Sarina Wiegman in die VerlĂ€ngerung. Danach blieb England zunĂ€chst aktiver, erst in der zweiten HĂ€lfte traute sich auch die Azzurre wieder etwas zu. Doch auch das zweite englische Tor durch einen Foulelfmeter traf Italien ins Mark. Und so spĂ€t gab es darauf dann keine Antwort mehr.
120.+4. | Dann beendet Schiedsrichterin Ivana Martincic das Treiben auf dem Platz.
120.+4. | Wegen eines Fouls an Arianna Caruso holt sich Beth Mead Gelb ab.
120.+3. | Nun sind es die Italienerinnen, die alles nach vorn werfen mĂŒssen. Viel kommt dabei nicht raus.
120.+1. | Bei England geht Alex Greenwood runter. DafĂŒr soll Jess Carter nun mithelfen, die FĂŒhrung zu verteidigen. Sarina Wiegman schöpft ihr Wechselkontingent restlos aus.
120. | Nun sind stattliche 120 Minuten gespielt. Und nochmals gibt es drei Minuten obendrauf.
119. | Tooooor! ENGLAND - Italien 2:1. Nach dem parierten Elfmeter ist der Ball frei. Trotz ihres Fehlschusses bleibt Chloe Kelly in der Szene, setzt nach und spitzelt die Kugel mit dem rechten FuĂ doch noch in die Kiste.
119. | Chloe Kelly tritt zum StrafstoĂ an, schieĂt mit dem rechten FuĂ zu unplatziert und scheitert an Laura Giuliani.
118. | Elfmeter fĂŒr England! Im italienischen Strafraum kommt es zu einem Gerangel zwischen Emma Severini und Beth Mead. Die Unparteiische steht ganz in der NĂ€he, hat freie Sicht und erkennt ein Foul von Severini. Der Pfiff ertönt!
117. | Plötzlich ergibt sich fĂŒr die Britinnen ein Umschaltmoment. Michelle Agyemang taucht rechts in der Box auf und packt einen gefĂŒhlvollen Heber aus, trifft mit dem rechten FuĂ die Querlatte.
114. | Und so gestaltet sich die zweite HĂ€lfte der VerlĂ€ngerung offener. Offenbar wollen es die Italienerinnen auch nicht unbedingt aufs ElfmeterschieĂen ankommen lassen.Â
112. | Den angesprochenen Freistoà tritt Arianna Caruso hoch nach vorn in den Sechzehner, findet dort aber keine Teamkollegin, weil die aufmerksame Hannah Hampton dazwischengeht und die Kugel sicher abfÀngt.
110. | Derzeit sind die Italienerinnen in der Lage, spielerisch dagegenzuhalten, gelangen so in die gegnerische HĂ€lfte und erarbeiten sich einen FreistoĂ.
108. | Chloe Kelly zieht eine Ecke von der linken Seite mit dem rechten FuĂ aufs lange Eck. Laura Giuliani muss sich gewaltig strecken, um das Ding dort noch rauszufischen.
106. | Nochmals wird der Ball freigegeben. Eine Viertelstunde noch bis zum ElfmeterschieĂen!
106. | Auf englischer Seite macht Keira Walsh Feierabend, wird durch Grace Clinton ersetzt.
Mit dem Momentum des spĂ€ten Ausgleichs auf ihrer Seite bestimmten die EnglĂ€nderinnen die erste HĂ€lfte der VerlĂ€ngerung, scheinen also nĂ€her am Siegtreffer. Doch obwohl die Italienerinnen zuletzt kaum in Erscheinung traten, mĂŒssen diese bei ihren Kontern weiterhin beachtet werden.
105.+1. | Recht pĂŒnktlich bittet Schiedsrichterin Ivana Martincic zur Pause.
105. | Immerhin bemĂŒhen sich die Italienerinnen jetzt wieder um Offensivaktionen, schaffen sich ein wenig Entlastung. Von einem Torabschluss jedoch ist die Azzurre weit entfernt.
103. | Trotz optischer Ăberlegenheit ĂŒberstĂŒrzen die EnglĂ€nderinnen nichts. Aufs ElfmeterschieĂen aber sollten es die Titelverteidigerinnen aufgrund jĂŒngster Erfahrungen doch besser nicht ankommen lassen.
100. | Seit dem Gegentreffer wirken die Italienerinnen angeschlagen und bekommen selbst gar nichts mehr auf die Reihe. Man kann sich nicht mehr befreien, verteidigt nur noch.
98. | Dann tritt Chloe Kelly auf rechts an, tanzt an vier, fĂŒnf Gegenspielerinnen vorbei und kommt im Strafraum zum Linksschuss. Dabei rutscht ihr der Ball etwas ĂŒber den linken Spann und verfehlt das Tor.
97. | In der VerlÀngerung geht man behutsam zu Werke. Es gilt jetzt auch, Vorsicht walten zu lassen. Aktiver aber wirken die EnglÀnderinnen.
95. | Mit groĂem Einsatz erlĂ€uft Ella Toone auf links einen Ball, erwischt den auf der Seitenlinie. Es folgt eine Flanke. Auf Höhe des zweiten Pfostens lĂ€uft Agnes Beever-Jones in die Hereingabe, ohne die Kugel kontrolliert verarbeiten zu können. Im Torraum klĂ€rt Julia Piga mit einem Befreiungsschlag.
92. | Pro Team gibt es eine zusÀtzliche Wechseloption. Also auch Andrea Soncin darf jetzt noch einmal tauschen und wird das angesichts der Belastungen sicherlich auch tun.
91. | In Genf beginnt jetzt die VerlÀngerung.
Im ersten Halbfinale der Frauen-EM in der Schweiz steht es zwischen England und Italien nach 90 Minuten 1:1. Vor 26.539 Zuschauern im Stade de Geneve schien es lange Zeit, als könnten die SĂŒdeuropĂ€erinnen ihre knappe FĂŒhrung ĂŒber die Zeit retten. Doch die Lionesses schafften wie bereits im Viertelfinale doch noch den Ausgleich, warteten damit aber bis in die Nachspielzeit. Nun muss in der VerlĂ€ngerung nach einer Entscheidung gesucht werden.
90.+10. | Dann pfeift Schiedsrichterin Ivana Martincic erst einmal ab.
90.+8. | Die geschockten Italienerinnen mĂŒssen jetzt aufpassen und sich in die VerlĂ€ngerung retten.
90.+6. | Tooooor! ENGLAND - Italien 1:1. Beth Mead bemĂŒht sich um eine Flanke von rechts, kommt zwar nicht an den Ball, irritiert aber die italienische TorhĂŒterin. Laura Giuliani lĂ€sst die Kugel nach vorn prallen. Michelle Agyemang steht goldrichtig, sucht dann noch nach der LĂŒcke und zieht rechts nahe dem Torraum ab. Der Flachschuss zischt ins Netz. Die 19-jĂ€hrige Angreiferin trifft zum zweiten Mal bei dieser EM.
90.+5. | Bei einer Ecke auf der linken Seite kommt Hannah Hampton mit nach vorn. Doch die Keeperin macht den Weg umsonst, denn die Ecke von Chloe Kelly landet direkt am AuĂennetz.
90.+4. | NatĂŒrlich wirft England alles nach vorn. Das wirkt wenig koordiniert. Druck entsteht aber dennoch. Die Italienerinnen wehren sich nach KrĂ€ften, bekommen immer wieder ein Bein dazwischen.
90.+2. | Auch Esme Morgan wird verwarnt - offenbar wegen Meckerns.
90.+2. | Wegen eines Fouls an Alex Greenwood und anschlieĂenden Zeitspiels sieht Michela Cambiaghi Gelb.
90.+1. | Soeben ist die regulÀre Spielzeit abgelaufen. Den EnglÀnderinnen werden sieben Minuten Gnadenfrist eingerÀumt.
89. | Und den Platz von Martina Lenzini nimmt nun Julie Piga ein. In Bezug auf die regulÀren 90 Minuten ist Andrea Soncin mit seinen Spielerwechseln durch.
89. | Bei Italien geht Manuela Giugliano runter, Giada Greggi ĂŒbernimmt.
88. | Elena Linari mÀht die flinke Lauren Hemp resolut um und verdient sich die Gelbe Karte redlich.
87. | Mit groĂem Einsatz und einer Portion Cleverness holt Michela Cambiaghi eine Ecke raus. Diese fĂŒhrt Manuela Giugliano auf rechts aus. Halbrechts in der Box schieĂt Cambiaghi direkt mit dem rechten FuĂ. Hannah Hampton pariert, bringt den Ball aber nicht weg. Im Torraum steht Emma Severini zum Abstauben bereit, scheitert aber an Englands Torfrau.
85. | Ferner rÀumt Alessia Russo das Feld zugunsten von Aggie Beever-Jones.
85. | England tauscht. SpielfĂŒhrerin Leah Williamson geht runter. DafĂŒr kommt Michelle Agyemang. Die Binde geht an Keira Walsh.
83. | Noch entwickelt sich keine richtige englische Schlussoffensive. Immer wieder funken die Italienerinnen dazwischen und zwingen die Gegnerinnen, einen neuen Anlauf zu nehmen. Das kostet jedes Mal wertvolle Zeit.
81. | Chloe Kelly tritt eine Ecke von der linken Seite weit hinĂŒber in den Sechzehner. Lucy Bronze kommt unbedrĂ€ngt zum Kopfball, bleibt damit aber an einer italienischen Abwehrspielerin hĂ€ngen. Weitere Ecken von Alex Greenwood von rechts bringen nichts ein.
79. | Italien kontert ĂŒber links, verlagert den Angriff. Aus dem rechten Halbfeld flankt Arianna Caruso. Im Zentrum lĂ€uft Martina Piemonte in die Hereingabe, kann aber nicht gezielt köpfen.
77. | Auch Sarina Wiegman bessert nach, nimmt Georgia Stanway aus dem Spiel und bringt Chloe Kelly.
74. | Beim folgenden AbstoĂ lĂ€sst sich Laura Giuliani zu viel Zeit und sieht daher Gelb. Da die Kartenkonten nach dem Viertelfinale auf Null gesetzt wurden, kann es dahingehend keine Sperren mehr geben. Gelb gibt es direkt im Anschluss auch fĂŒr den meckernden italienischen Trainer Andrea Soncin
74. | In halblinker Position verschafft sich Georgia Stanway Freiraum und feuert dann aus etwa 22 Metern. Der Rechtsschuss fliegt am Tor vorbei.
73. | Und anstelle von Barbara Bonansea mischt ab sofort Emma Severini mit.
72. | Auf italienischer Seite stehen frische Beine bereit. FĂŒr Sofia Cantore kommt Michela Cambiaghi.
70. | FĂŒr den nĂ€chsten englischen Torabschluss sorgt Ella Toone, verfehlt allerdings das Ziel. Den Titelverteidigerinnen fehlt es weiterhin an Torgefahr.
68. | Noch hĂ€lt Italien stand, die knappe FĂŒhrung bleibt bestehen. Selbst kommt man allerdings kaum noch nach vorn und zum Abschluss. So wird das noch ein weiter Weg.
66. | Einen abgewehrten Ball schieĂt Alex Greenwood aus der Distanz. Laura Giuliani lĂ€sst nach vorn prallen. Das fĂŒhrt an der Strafraumgrenze zu einem Volleyschuss von Keira Walsh. Die Kugel fliegt ĂŒber die Kiste. Das alles wird dann hinfĂ€llig, weil der Ball in der Entstehung der Szene die Torauslinie ĂŒberschritten hat.
64. | FĂŒr Cristiana Girelli geht es nicht weiter - ein schmerzlicher Verlust fĂŒr Italien. Als Ersatz steht Martina Piemonte bereit. Die KapitĂ€nsbinde von Girelli wandert an den Arm von Elena Linari.
63. | Cristiana Girelli hat Probleme hinten links im Oberschenkel. Das schaut nicht gut aus, die Betreuer eilen herbei.
61. | In der zweiten HÀlfte sind plötzlich die Titelverteidigerinnen deutlich zweikampfstÀrker. Die Damen von Sarina Wiegman lassen nichts unversucht. Doch es braucht mehr nennenswerte Torszenen.
58. | Mit Vehemenz greifen die Britinnen immer wieder an und sind jetzt wieder deutlich aktiver. Italien wird so in die Enge getrieben, kann nur noch auf Konter setzen.
56. | Halbrechts aus der zweiten Reihe zieht Keira Walsh ab. Der Rechtsschuss fliegt links am GehÀuse von Laura Giuliani vorbei.
53. | Dann kontert Italien ĂŒber rechts und Sofia Cantore. Die StĂŒrmerin marschiert in den Sechzehner, schieĂt dann mit dem rechten FuĂ zu mittig und scheitert an Hannah Hampton.
53. | Erneut tauchen die EnglÀnderinnen im Sechzehner auf. Plötzlich wirken die Italienerinnen etwas langsam im Kopf. Doch auch diesmal nutzt das Lauren Hemp nicht aus, platziert ihren Rechtsschuss nicht gut genug.
51. | Aus dem rechten Halbfeld flankt Keira Walsh. Links am Torraum kommt Lauren Hemp zum Kopfball, versucht, diesen aufs lange Eck zu heben. Die Kugel fliegt ĂŒber die Querlatte und landet auf dem Tornetz.
49. | Auf der Gegenseite zeigt Alex Greenwood Mut zum Risiko, nimmt den Ball links an der Strafraumgrenze direkt. Herauskommt eine Bogenlampe, die Laura Giuliani sicher fÀngt.
48. | Zu Beginn der zweiten HĂ€lfte verstecken sich die Italienerinnen nicht, denken gar nicht daran, sich hinten reinzustellen. Stattdessen spielt die Azzurre munter nach vorn, hat mittlerweile lĂ€ngst keine MĂŒhe mehr, in den Strafraum zu gelangen.
46. | Ohne personelle VerÀnderungen schickt Andrea Soncin seine Mannschaft in den zweiten Spielabschnitt.
46. | Jetzt rollt der Ball wieder in Genf.
46. | Sarina Wiegman wechselt zur Pause. Lauren James schaut sich das weitere Spiel von drauĂen an. DafĂŒr spielt fortan Beth Mead.
Halbzeit | Nach 45 Minuten fĂŒhrt Italien im ersten EM-Halbfinale gegen England mit 1:0. Dabei hatte die Partie ziemlich einseitig begonnen. Anfangs spielten nur die Lionesses, die allerdings kaum Lösungen fanden, um die gegnerische Abwehr zu knacken. Zudem machten sich die Britinnen mit Ungenauigkeiten selbst das Leben schwer. Aus der sicheren Defensive heraus ging die Azzurre allmĂ€hlich mutiger zu Werke. Ăber ihre erste Ballaktion im gegnerischen Strafraum wurden die SĂŒdeuropĂ€erinnen erstmals gefĂ€hrlich und versenkten gleich ihren ersten Schuss aufs Tor. In der Folge bemĂŒhten sich die Frauen von Andrea Soncin, sich die FĂŒhrung zumindest nachtrĂ€glich zu verdienen. England hatte noch eine gute Torgelegenheit, lieĂ aber die nötige Effizienz vermissen.
45.+2. | Dann bittet Schiedsrichterin Ivana Martincic die Spielerinnen zur Pause in die Kabinen.
45. | Soeben lÀuft die regulÀre Spielzeit des ersten Durchgangs ab. Eine Minute soll es noch obendrauf geben.
43. | Italien spielt munter und selbstbewusst mit. Hinsichtlich der gezeigten Offensivaktionen herrscht mittlerweile Ausgeglichenheit.
41. | Nahe dem linken Strafraumeck setzt Keira Walsh zur Flanke an. Oder ist das ein Rechtsschuss? In jedem Fall zischt der Ball ganz unbequem in Richtung des langen Ecks - und letztlich an der Kiste vorbei.
38. | Von links flankt Lauren Hemp. Im Sechzehner nimmt Lauren James die Kugel sauber an, schieĂt dann aus etwa elf Metern mit der rechten Innenseite aufs rechte Eck. Dorthin wirft sich Laura Giuliani und pariert stark.
35. | FĂŒr England ist ein RĂŒckstand nichts Neues. Damit ist man zuletzt im Viertelfinale gegen Schweden klargekommen. Nervös also sollte das die Lionesses nicht machen.
33. | Tooooor! England - ITALIEN 0:1. Ăber rechts und einen Einwurf greifen die Italienerinnen an. Nach einem Doppelpass mit Arianna Caruso dringt Sofia Cantore in den Strafraum ein und bringt den Ball zur Mitte. Im Zentrum verpasst Cristiana Girelli. Mit etwas GlĂŒck landet die Kugel auf Höhe des linken Pfostens bei Barbara Bonansea. Die StĂŒrmerin nimmt den Ball am Torraum an und jagt ihren Linksschuss oben ins Tor. FĂŒr Bonansea bedeutet das den ersten Treffer bei dieser EM.
31. | Zu einer Ballaktion im gegnerischen Sechzehner hat es fĂŒr die Azzurre noch nicht gereicht. FĂŒr die Britinnen stehen diesbezĂŒglich sechs zu Buche.
28. | Italien erweist sich als zweikampfstark - mit Werten um 80 Prozent. Allerdings haben sich die EnglĂ€nderinnen mehr Fouls geleistet. Ein solches gilt als verlorener Zweikampf. Und mit nur einem Foul haben die SĂŒdeuropĂ€erinnen in dieser Hinsicht noch kaum etwas hergeschenkt.
25. | Die erste Ecke der Partie können die EnglĂ€nderinnen nicht fĂŒr sich nutzen. Auf der Gegenseite setzt Martina Lenzini auf rechts zu einer Flanke an. Oder soll das doch ein geplanter Torschuss sein? In jedem Fall erkennt Hannah Hampton frĂŒh, dass sie nicht eingreifen muss.
23. | Nun spielen sich die Titelverteidigerinnen wieder tief in der italienischen HĂ€lfte fest. Dann flankt Lauren James von der rechten Seite. FĂŒr Lauren Hemp ist diese Hereingabe etwas zu hoch angesetzt. So kommt kein kontrollierter Kopfball heraus.
20. | Plötzlich landet der Ball mittig im Sechzehner bei Alessia Russo. Mit dem RĂŒcken zum Tor schirmt die Arsenal-Angreiferin die Kugel gut gegen Elena Linari ab und schieĂt aus der Drehung mit dem rechten FuĂ rechts am Tor vorbei.
18. | Auf englischer Seite ist also auch sehr viel Geduld nötig. Dass die Italienerinnen diese mitbringen, daran besteht kein Zweifel.
16. | Italien erlangt jetzt ein paar Spielanteile, steht nicht mehr gar so tief hinten drin, hÀlt das Geschehen besser vom eigenen Tor fern. Torraumszenen bleiben beiderseits Mangelware.
13. | AnschlieĂend greifen die nun etwas mutigeren Italienerinnen ĂŒber rechts an, gelangen mittels Flanke in den Strafraum. Dort pflĂŒckt sich Hannah Hampton das SpielgerĂ€t locker herunter.
11. | England kommt ĂŒber links, von dort flankt Lauren Hemp. Der abgefĂ€lschte Ball landet am Elfmeterpunkt bei Lauren James, die sofort mit dem rechten FuĂ abschlieĂt. Den ersten Torschuss dieser Partie hĂ€lt Laura Giuliani sicher.
10. | Ăber einen langen Ball verlagern die Italienerinnen das Spiel mal nach vorn. Hannah Hampton verlĂ€sst zunĂ€chst ihren Sechzehner, lĂ€sst den Ball dann durch und muss sich sputen, um die Kugel dann noch zu erwischen.
8. | Folglich lĂ€uft die Sache doch ziemlich einseitig ab. Wir bewegen uns nahezu ausnahmslos in der italienischen SpielhĂ€lfte. Doch auch die EnglĂ€nderinnen haben einige Ungenauigkeiten zu beklagen, weshalb der Spielfluss regelmĂ€Ăig gestört wird.
6. | Italien bekommt frĂŒh Druck, kann sich daher kaum entfalten. Die Azzurre tut sich schwer, ĂŒber die Mittellinie zu gelangen. FehlpĂ€sse fĂŒhren immer wieder zu Ballverlusten.
3. | Behutsamer geht Italien zu Werke. Im Ballbesitz zeigt man wenig VorwÀrtsdrang. Und dann erlaubt sich Elena Linari im Spielaufbau noch in der eigenen HÀlfte einen schwachen Querpass.
2. | England legt gleich den VorwĂ€rtsgang ein, gelangt zĂŒgig in den Sechzehner. Dort jedoch gibt es erst einmal kein Durchkommen und entsprechend auch noch keine Abschlusshandlung.
1. | Soeben ertönt im Stade de Geneve der Anpfiff. Die Italienerinnen stoĂen an.
vor Beginn | Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Ivana Martincic. Die 39-jĂ€hrige Kroatin hat als Assistentinnen Landsfrau Sanja Rodjak-Karsic sowie die Slowenin Stasa Spur dabei. Als Vierte Offizielle fungiert Desiree Grundbacher aus der Schweiz. Mit der VideoĂŒberwachung wurden der NiederlĂ€nder Dennis Higler und der Eidgenosse Fedayi San betraut.
vor Beginn | Im direkten Vergleich sind 16 Partien verzeichnet. Bei jeweils sieben Siegen gestaltet sich die Bilanz ausgeglichen. Doch wenn es um etwas ging, hatten in der Regel die Italienerinnen die Nase vorn, gewannen alle vier bisherigen EM-Endrundenspiele und dazu eine Quali-Partie. Den einzigen englischen Teilerfolg in einem Pflichtspiel gab es ebenfalls in der EM-Qualifikation. Der GroĂteil dieser Begegnungen geht aufs vergangene Jahrtausend zurĂŒck. Im letzten Duell, einem Freundschaftsspiel im Februar 2024, siegten die EnglĂ€nderinnen mit 5:1.
vor Beginn | Solch eine begehrte TrophĂ€e haben die EnglĂ€nderinnen erstmals bei der EM 2022 errungen, sind also Titelverteidigerinnen. Nun steht man ebenfalls zum siebten Mal in der Vorschlussrunde und strebt den vierten Finaleinzug an. Ăber den europĂ€ischen Kontinent hinaus sind die Lionesses aktuell Vize-Weltmeisterinnen (2023) und haben 2023 den Titel bei der Women's Finalissima, also den Vergleich mit dem amtierenden Copa-America-Champion Brasilien gewonnen.
vor Beginn | Somit steht die Azzurre zum siebten Mal bei einer EM unter den letzten vier Teams und möchte zum dritten Mal nach 1993 und 1997 ins Endspiel. Als zweimalige Vize-Europameisterinnen haben Italiens Frauen in den genannten Jahren die bislang gröĂten Erfolge eingefahren. Ein Titel war ihnen noch nicht vergönnt.
vor Beginn | Die Italienerinnen gewannen zu Turnierbeginn 1:0 gegen Belgien und eierten dann in der Gruppe B ĂŒber ein 1:1 gegen Portugal sowie eine 1:3-Pleite gegen Spanien zum zweiten Platz, der den Verbleib im Wettbewerb bedeutete. Im ersten K.o.-Spiel gegen Norwegen erzielte Cristiana Girelli den 2:1-Siegtreffer auch erst in der Schlussminute.
vor Beginn | Unbeschadet ist keine der beiden Mannschaften durchs Turnier gekommen. Die EnglĂ€nderinnen patzten gleich zum Auftakt gegen Frankreich (1:2) und mussten sich trotz der dann folgenden klaren Siege gegen die Niederlande (4:0) und Wales (6:1) in der Gruppe D mit Rang 2 begnĂŒgen. Im Viertelfinale standen die Britinnen mehrfach vor dem Aus, lagen lange 0:2 zurĂŒck, kamen noch zum Ausgleich. In einem denkwĂŒrdigen ElfmeterschieĂen mit neun FehlschĂŒssen hatten die Schwedinnen zwei MatchbĂ€lle und schenkten den EnglĂ€nderinnen am Ende förmlich das Weiterkommen.
vor Beginn | Auf italienischer Seite gibt es nach dem 2:1-Erfolg vor sechs Tagen gegen Norwegen ebenfalls eine VerĂ€nderung. Emma Severini muss mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen. DafĂŒr beordert Andrea Soncin heute Martina Lenzini von Beginn an auf den Platz.
vor Beginn | FĂŒr Italien stehen anfangs folgende elf Spielerinnen auf dem Rasen: Giuliani - Oliviero, Lenzini, Salvai, Linari, Di Guglielmo - Caruso, Giugliano, Bonansea - Cantore, Girelli.
vor Beginn | Im Vergleich zum Elfmeterdrama am vergangenen Donnerstag im Viertelfinale gegen Schweden nimmt Sarina Wiegman einen Wechsel vor. Anstelle von Jess Carter rĂŒckt Esme Morgan in die Innenverteidigung der Lionesses.
vor Beginn | Gleich mit Beginn der Berichterstattung widmen wir uns den personellen Angelegenheiten des Abends und dabei zuvorderst den beiderseitigen Mannschaftsaufstellungen, beginnend mit der englischen: Hampton - Bronze, Williamson, Morgan, Greenwood - Toone, Walsh, Stanway - James, Hemp - Russo.
vor Beginn | Herzlich willkommen zum Halbfinale der Frauen-Europameisterschaft 2025 zwischen England und Italien.