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Live-Ticker Radsport Tour de France 2026, 1. Etappe

Radsport Live-Ticker

Tour de France 2026, 1. Etappe
Zwischenzeit
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Ankunft
Beendet
Letzte Aktualisierung: 19:46:52
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19 km
Auf Wiedersehen!
Wir verabschieden uns für heute von der Tour de France. Weiter geht es bei der Tour de France morgen mit der zweiten Etappe. Die 168,5 Kilometer lange Strecke führt von Tarragona nach Barcelona. Dort wird das Finale auf einem Rundkurs am Montjuïc ausgetragen. Wir sind dann wieder live dabei!
Vingegaard im Gelben Trikot
Jonas Vingegaard bringt die letzten Meter für sein Team zu Ende und sichert Visma | Lease a Bike mit einer Zeit von 21:47 Minuten den Etappensieg. Damit wird der Däne die zweite Etappe der Tour de France im Gelben Trikot in Angriff nehmen. Netcompany-Ineos um Filippo Ganna belegt den zweiten Platz. Tadej Pogacar führt UAE auf Rang drei, elf Sekunden hinter Visma. Lidl-Trek landet auf dem vierten Platz. Für Red Bull reicht es bei der ersten Etappe zum fünften Platz.
UAE unterliegt
Tadej Pogacar legt zum Ende noch einmal alles rein, schließlich reicht es aber nicht, um Visma | Lease a Bike noch vom Thron zu stoßen! Der erste Etappensieg geht an die niederländische Mannschaft.
UAE auf den letzten zwei Kilometern
Tadej Pogacar und Isaac del Toro nehmen für UAE die letzten zwei Kilometer in Angriff. Der Vorteil liegt jedoch bei Visma | Lease a Bike, das im Finale noch einen Fahrer mehr zur Verfügung hatte.
Vingegaard holt neue Bestzeit
Jonas Vingegaard mobilisiert auf den letzten Kilometern noch einmal alle Kräfte und sichert Visma | Lease a Bike in 21:47 Minuten tatsächlich die neue Bestzeit. Damit würde der Däne morgen das Gelbe Trikot übernehmen. Doch UAE ist noch unterwegs und könnte das Ergebnis auf den letzten Kilometern drehen. An der letzten Zwischenzeit betrug der Rückstand 13 Sekunden.
Was bringt Visma zusammen?
Bei der letzten Zeitnahme hat Visma | Lease a Bike sich die hauchdünne Führung geschnappt und es geht mit vier Fahrern in den letzten Part hinein. Können sie es schaffen, Ganna das Gelbe Trikot nach Tag eins zu entreißen?
Evenepoel holt viel raus
Remco Evenepoel holt auf den letzten Metern noch viel raus, aber auch für ihn reicht es am Ende nicht, um die Führung einzunehmen. Red Bull ordnet sich auf Platz drei ein. Ineos hält die Spitze. Nur zwei Teams fehlen noch.
Lipowitz muss beißen
Red Bull ist inzwischen auch auf den letzten Kilometern angekommen.  Lipowitz, der mit Remco Evenepoel die Kapitänsrolle einnimmt, hängt etwas hinten dran.
Visma | Lease a Bike mit Zwischenbestzeit
Visma | Lease a Bike sorgt dafür, dass auch zum Ende die Spannung hoch bleibt! Bei der zweiten Zwischenzeit geht das Team mit einem knappen Vorsprung in Führung. Auch UAE startet richtig gut. Mit fünf Sekunden Rückstand nach der ersten Zwischenzeit geht auch hier noch was.
Ayuso nur knapp geschlagen
Juan Ayuso setzt schließlich den Schlusspunkt für Lidl-Trek. Kann er die Bestzeit von Ganna und der Ineos-Mannschaft knacken? Knapp nicht! Er bleibt acht Sekunden dahinter. Damit ist er aber auf jeden Fall morgen voll dabei!
Die letzten zwei Kilometer für Lidl-Trek
Juan Ayuso und Mathias Vacek gehen für die Mannschaft Lidl-Trek auf die letzten zwei Kilometern. Schafft man es, Ineos die Spitze wegzuschnappen?
Auch Visma | Lease a Bike schnell
Auch Visma | Lease a Bike gilt es heute zu beachten. Nach den ersten fünf Kilometern ist man ganz nah dran an Ineos und Lidl-Trek.
Lidl-Trek voll auf Kurs
Neue Bestzeit für Lidl-Trek an der dritten Zwischenzeit! Die Mannschaft passiert den Messpunkt nach 17:03,25 Minuten. Kann sie dieses Tempo bis ins Ziel halten und dort ebenfalls die Führung übernehmen?
Red Bull-Bora-Hansgrohe startet schwach
Durchwachsener Start für Red Bull-Bora-Hansgrohe. Remco Evenepoel und seine Teamkollegen müssen das Tempo deutlich erhöhen. Nach fünf Kilometern liegt die Mannschaft an der ersten Zwischenzeit nur auf Rang zehn und bereits zwölf Sekunden hinter Netcompany-Ineos.
UAE setzt den Schlusspunkt
Inzwischen ist auch die letzte Mannschaft im Rennen. Beim UAE Team Emirates ist die Kapitänsrolle klar vergeben: Alles ist auf Tadej Pogacar ausgerichtet. Unterstützt wird der Slowene von Isaac del Toro, Felix Großschartner, Brandon McNulty, Nils Politt, Florian Vermeersch, Tim Wellens und Adam Yates.
Lidl-Trek bleibt top dabei
Lidl-Trek braucht sich bisher nicht verstecken und nach der zweiten Zeitnahme liegt die Mannschaft gleichauf mit Ineos. Wie kann das Team nun den zweiten Part gestalten? Decathlon kommt indes auf Platz zwei über die Linie. Damit dürfte die Mannschaft sicherlich zufrieden sein.
Team Visma | Lease a Bike unterwegs
Mit Team Visma | Lease a Bike ist auch die vorletzte Mannschaft von der Startrampe gegangen. Im Mittelpunkt steht Jonas Vingegaard, der von Edoardo Affini, Bruno Armirail, Victor Campenaerts, Per Strand Hagenes, Matteo Jorgenson, Sepp Kuss und Davide Piganzoli unterstützt wird.
Schneller Start von Lidl-Trek
Lidl-Trek legt einen flotten Start hin und liegt bei der ersten Zwischenzeit nur knapp hinter Ineos. Die Entscheidung dürfte aber im weiteren Verlauf des Rennens fallen.
Die letzten Drei kommen
Jetzt beginnt die entscheidende Phase. Um 18:45 Uhr startet Red Bull-Bora-Hansgrohe mit Remco Evenepoel und Florian Lipowitz. Um 18:50 Uhr folgt Visma | Lease a Bike mit Jonas Vingegaard, ehe Titelverteidiger Tadej Pogacar und UAE Team Emirates-XRG um 18:55 Uhr als letzte Mannschaft auf die Strecke gehen.
Lidl-Trek gestartet
Mit Lidl-Trek ist das erste deutsche Team bei dieser Tour de France ins Rennen gegangen. Einen deutschen Fahrer hat die Mannschaft in diesem Jahr allerdings nicht im Aufgebot. Zum achtköpfigen Kader gehören Juan Ayuso, Derek Gee-West, Mads Pedersen, Quinn Simmons, Mattias Skjelmose, Tom Skujins, Mathias Vacek und Carlos Verona.
Souveräne Spitze für Ineos
Ganna kommt mit einer Topzeit von 21:55 Minuten durch und kann darauf hoffen, morgen im Gelben Trikot zu starten. Er kommt mit einem souveränen Vorsprung von 31 Sekunden über die Linie. Kann Ineos heute noch jemand den Sieg nehmen?
Ganna zieht weg
Filippo Ganna lässt Foss stehen und geht für Ineos auf die finalen Meter in diesem Zeitfahren. Alles spricht dafür, dass er die Mannschaft gleich souverän an die Spitze bringen wird.
Ineos vergrößert den Abstand
Alles spricht trotzdem dafür, dass Ineos gleich die Spitze übernehmen wird. Das Team überquert mit einem Vorsprung von 21 Sekunden die vorletzte Zeitnahme. Noch nicht gestartet sind fünf Mannschaften.
Vauquelin mit Schwierigkeiten
Kevin Vauquelin bekommt Probleme und sorgt damit zum ersten Mal für etwas Unruhe bei Ineos. Der Franzose war sicherlich als derjenige gedacht, der die letzten Kilometer fahren sollte.
Frankreich blickt auf Paul Seixas
Besondere Aufmerksamkeit gilt nun dem erst 19 Jahre alten Paul Seixas, der jetzt mit dem Decathlon loslegt. Der Franzose ist der jüngste Tour-Starter seit 1937 und gilt als eines der größten Rundfahrt-Talente seiner Generation. In die Saison 2026 startete Seixas mit einem Etappensieg und dem zweiten Gesamtrang bei der Algarve-Rundfahrt. Wenige Tage später feierte er beim Faun-Ardeche Classic seinen ersten Saisonsieg. Bei der Strade Bianche musste er sich anschließend als Zweiter lediglich Tadej Pogacar geschlagen geben. Im April dominierte Seixas die Baskenland-Rundfahrt mit drei Etappenerfolgen und dem Gewinn sämtlicher Wertungstrikots. Damit feierte er zugleich seinen ersten Gesamtsieg auf der UCI WorldTour. Beim La Fleche Wallonne folgte der nächste Erfolg auf höchstem Niveau, ehe er bei Lüttich-Bastogne-Lüttich erneut nur Tadej Pogacar den Vortritt lassen musste.
Alpecin-Premier Tech geht in Führung
Mathieu van der Poel sorgt für Jubel bei seiner Mannschaft. Der Niederländer bringt es für das Alpecin-Team zu Ende und stellt die neue Bestzeit von 22:26 Minuten im Ziel hin. Ineos hat indes auch bei der zweiten Zwischenzeit die Führung übernommen.
Matthews bringt sein Team auf Platz zwei
Michael Matthews ist bei Team Jayco-AlUla derjenige, der die letzten Kilometer setzt. Am Ende reicht es für die Mannschaft für den soliden zweiten Platz. Zehn Sekunden hatten nach ganz vorne gefehlt.
Ineos übernimmt Zwischenführung
Ineos liefert ab, was man von der Mannschaft verlangt. Das Team passiert den Messpunkt nach 5:25,92 Minuten und erreicht dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 56,33 km/h. Nur knapp geschlagen ist an dieser Stelle Picnic, die danach aber völlig auseinanderfielen.
Alpecin-Premier Tech führt bei zweiter Zwischenzeit
Bei der zweiten Zwischenzeit an der Sagrada Família setzt sich Alpecin-Premier Tech an die Spitze. Movistar liegt lediglich 29 Hundertstelsekunden zurück. Jayco AlUla folgt mit knapp drei Sekunden Abstand vor TotalEnergies und Groupama-FDJ. Uno-X Mobility fehlen bereits mehr als 13 Sekunden auf die Bestzeit.
Der Topfavorit startet
Netcompany-Ineos gilt aufgrund seiner enormen Zeitfahrstärke bei vielen Experten als Topfavorit auf den Etappensieg. Mit Filippo Ganna, Josh Tarling und Tobias Foss stehen gleich mehrere ausgewiesene Spezialisten im Aufgebot. Komplettiert wird das Team von Egan Bernal, Thymen Arensman, Dorian Godon, Michal Kwiatkowski und Kevin Vauquelin.
Neun Teams sind im Ziel
Neun Mannschaften haben inzwischen das Ziel erreicht. An der Spitze liegt weiterhin Groupama-FDJ mit einer Zeit von 22:28 Minuten. Dahinter folgen Q36.5 mit 16 Sekunden Rückstand und TotalEnergies mit einem Abstand von 21 Sekunden. Caja Rural und Tudor belegen derzeit die Plätze vier und fünf.
Alpecin-Premier Tech gestartet
Inzwischen ist auch Alpecin-Premier Tech auf der Strecke. Angeführt wird das Team bei der Tour de France von Mathieu van der Poel. Der Niederländer dürfte auf eine gute Zeit hoffen, um morgen einen Angriff auf das Gelbe Trikot starten zu können. Im Ziel bleibt Groupama-FDJ weiterhin an der Spitze. Movistar war lange auf dem Weg zur Bestzeit, musste dann aber zurückstecken, um Uijtdebroeks zu unterstützen.
Uijtdebroeks wird mitgezogen
Nun bekommt auch Movistar große Probleme. Cian Uijtdebroeks kann das Tempo nicht mehr mitgehen und verliert den Anschluss an seine Mannschaft. Das Team muss reagieren: Ein Fahrer wird vorausgeschickt, um das Ergebnis zu retten, während der Rest auf den Kapitän wartet und versucht, ihn mit einer möglichst annehmbaren Zeit ins Ziel zu bringen. Schließlich zählen heute auch die Einzelzeiten.
Deutscher Meister im Rennen
Das Team Jayco AlUla ist auf der Strecke. Mit Felix Engelhardt steht der neue Deutsche Meister im Aufgebot. Neben ihm gehört auch Pascal Ackermann zum Tour-Kader rund um Kapitän Ben O'Connor.
Defekt bei Romo
Javier Romo schlägt frustriert die Hand auf den Lenker. Er kann seinem Movistar-Team vor heimischer Kulisse in Barcelona keine Hilfe mehr sein. Mit einem Defekt verliert er den Anschluss.
Movistar-Team gut unterwegs
Die spanische Mannschaft Movistar ist richtig gut unterwegs und schickt sich an, im Ziel für den Wechsel an der Spitze zu sorgen. Nach zwei Zeitnahmen liegt die Mannschaft hauchdünn vor TotalEnergies. Im Ziel kann Groupama-FDJ seine Spitzenposition behaupten.
Tag zum Vergessen für Picnic
Für Picnic ist der Tag eigentlich schon jetzt gelaufen und die Mannschaft mit Degenkolb und Niklas Märkl startet denkbar schlecht in die Tour. Erst sechs Teams sind im Ziel und der Rückstand beträgt über eine Minute.
Groupama-FDJ geht in Führung
Romain Gregoire erreicht für Groupama-FDJ das Ziel und sorgt für eine neue Bestzeit. Der Franzose unterbietet den bisherigen Spitzenwert um 21 Sekunden.
Tudor verpasst Bestzeit
Yannis Voisard war nach der letzten Vorarbeit von Julian Alaphilippe der ausgewählte Fahrer bei Tudor, verpasst die Bestzeit jedoch um zwölf Sekunden. Als Nächstes ist Groupama-FDJ an der Reihe. Dort wurden Stürze von Guillaume Martin und Clement Berthet gemeldet.
Sieben Teams unterwegs
Mit Cofidis ist inzwischen die siebte Mannschaft unterwegs. Ion Izagirre führt dieses Aufgebot an. Im Ziel hat sich indes wenig überraschend TotalEnergies die Zwischenführung geschnappt. Die Mannschaft liegt zehn Sekunden vor Caja Rural. Picnic ist nach dem Desaster mit 53 Sekunden Rückstand abgeschlagen.
TotalEnergies gibt Ton an
Noch befinden wir uns in der frühen Phase der Etappe und die Topteams werden diese Zeiten sicherlich locker unterbieten können. TotalEnergies führt zur Hälfte des Rennens mit einer Zeit von 11:21 Minuten. Die Mannschaft ist mit noch vier Fahrern unterwegs.
Molenaar setzt erste Zeit im Ziel
Alex Molenaar ist schließlich der Fahrer, der bei Caja Rural übrig bleibt. Der Niederländer setzt nach 22:59 Minuten die erste Richtzeit hin. Die gilt es nun von den anderen Teams zu knacken. Picnic dürfte das nach der Panne auf den ersten Kilometern wohl nicht gelingen. Bei der vorletzten Zwischenzeit liegen sie noch 41 Sekunden zurück.
Blick auf die erste Zwischenzeit
Bei der ersten Zwischenzeit hat Picnic PostNL noch die Spitze inne, allerdings fällt das Team bei der zweiten Zwischenzeit dann schon deutlich zurück. Hier war man dann voll damit beschäftigt, das Chaos wieder in den Griff zu bekommen.
Caja Rural auf den letzten Kilometern
Caja Rural ist inzwischen auf den letzten Kilometern angekommen. Zwei Fahrer sind auf den letzten drei Kilometern noch beisammen. Durch die neuen Regeln wird ja nicht mehr erst nach dem vierten Fahrer gewertet, wodurch sich ganz andere Taktiken eröffnen.
Schweizer Team unterwegs
Auch das schweizerische Team Tudor Pro Cycling Team begibt sich von der Rampe ins Rennen. Marc Hirschi und Yannis Voisard stehen hier unter anderem dem Kapitän Julian Alaphilippe zur Verfügung.
Erster verliert Kontakt
Während sich auch TotalEnergies auf den Weg macht, hat Picnic PostNL bereits früh große Probleme. Das Team ist völlig auseinandergerissen und hat seinen Rhythmus verloren. Weil auf einen Fahrer gewartet werden muss, geht wertvolle Zeit verloren.
Degenkolb mit Fehlstart
Für John Degenkolb verlief der Auftakt zur Tour de France alles andere als ideal. Der Deutsche war beim Training für das Mannschaftszeitfahren gestürzt. Zwar kann er gemeinsam mit seinem Picnic-PostNL-Team an den Start gehen. Zum Glück habe ich keine schweren Verletzungen davongetragen. Schürfwunden und eine geprellte Schulter sind aber natürlich nicht ideal, schrieb Degenkolb auf Instagram. Ich bin aber nicht hier, um mich zu beschweren. Heute beginnt das größte Radrennen der Welt. Sein Team ist als zweite Mannschaft unterwegs.
Caja Rural eröffnet die Tour
Los geht's! Als erste der 23 Mannschaften rollt das spanische Team Caja Rural-Seguros RGA von der Startrampe. 19,6 Kilometer liegen zwischen den Fahrern und dem ersten Gelben Trikot der Tour de France 2026!
Die Favoriten kommen ganz zum Schluss
Auf die prominentesten Namen müssen wir heute lange warten. Red Bull-Bora-Hansgrohe mit Remco Evenepoel und Florian Lipowitz startet um 18:45 Uhr, fünf Minuten später folgt Jonas Vingegaards Team Visma | Lease a Bike. Titelverteidiger Tadej Pogacar und UAE Team Emirates-XRG gehen um 18:55 Uhr als letzte Mannschaft auf die Strecke. Gegen 19:20 Uhr dürfte dann feststehen, wer im Gelben Trikot in den zweiten Tour-Tag gehen wird.
Drei Wertungstrikots werden vergeben
Natürlich geht es heute in erster Linie um das erste Gelbe Trikot. Doch auch Grün und das Bergtrikot finden bereits ihre ersten Besitzer: Für die Punktewertung ist die Reihenfolge an der ersten Zwischenzeit entscheidend, das Gepunktete Trikot erhält der Fahrer, der am schnellsten die letzten 3,7 Kilometer der Strecke mit den letzten beiden Anstiegen meistert.
Welche Mannschaft ist am stärksten?
Netcompany-Ineos bringt mit Filippo Ganna, Joshua Tarling und Tobias Foss geballte Zeitfahrpower an den Start. Auch Visma, Red Bull-Bora-Hansgrohe, UAE und Lidl-Trek verfügen über starke und vielseitige Formationen. Entscheidend wird allerdings nicht allein die Kraft auf den flachen Kilometern sein, denn am Schlussanstieg braucht es auch Explosivität. Dort ist Pogacars Team stark einzuschätzen.
Die Strecke
Gestartet wird am Fòrum direkt an der Mittelmeerküste. Anschließend führt die Strecke über breite, schnelle Straßen durch die katalanische Metropole. Die zweite Zwischenzeit wird nach 10,5 Kilometern an der Sagrada Família genommen, ehe es über die Plaça d'Espanya in Richtung Montjuïc geht. Nach rund 16 überwiegend flachen Kilometern verändert sich der Charakter des Kurses komplett. Zunächst wartet die 1,1 Kilometer lange Côte de Montjuïc mit durchschnittlich 5,1 Prozent. Nach einer kurzen Abfahrt steigen die letzten 800 Meter zum Olympiastadion im Schnitt mit sieben Prozent an.
Der Ausblick auf Heute
Die 1. Etappe der Tour de France 2026 sorgt auf Anhieb für zwei Premieren. Zum einen startet die Frankreich-Rundfahrt erstmals in Barcelona, zum anderen steht wird erstmals seit 2019 bei der Frankreich-Rundfahrt ein Mannschaftszeitfahren absolviert und das mit einem speziellen Modus. Denn für die Gesamtwertung zählt dabei die einzelne Zeit eines jeden Fahrers, die Favoriten sind also schon auf der 1. Etappe besonders gefordert. Die acht Fahrer eines Teams gehen weiterhin gemeinsam auf die Strecke und dürfen sich gegenseitig Windschatten geben. Neu ist aber die Zeitnahme: Für die Gesamtwertung erhält jeder Fahrer seine persönliche Zielzeit. Ein Profi, der am Schlussanstieg den Kontakt zu seinen Teamkollegen verliert, bekommt deren Zeit also nicht mehr automatisch gutgeschrieben.
Lipowitz nicht mehr nur der Geheimtipp
Florian Lipowitz startet nach seinem dritten Gesamtrang im Vorjahr erstmals als etablierter Podiumskandidat. Bei Red Bull-Bora-Hansgrohe bildet der Deutsche eine Doppelspitze mit Zeitfahr-Olympiasieger Remco Evenepoel. Schon heute wird sich zeigen, wie das Team die unterschiedlichen Stärken miteinander verbindet.
Das steht in den nächsten Wochen an
Bis zum Finale am 26. Juli in Paris sind in diesem Jahr 3.320,7 Kilometer zu absolvieren. Auf dem Programm stehen sieben Flachetappen, vier hügelige Abschnitte, acht Bergetappen mit fünf Bergankünften sowie je ein Mannschafts- und Einzelzeitfahren. Insgesamt stehen 23 Teams mit jeweils acht Profis am Start. Neben den 18 automatisch qualifizierten WorldTeams sind fünf ProTeams dabei: Cofidis, Pinarello-Q36.5, Tudor, TotalEnergies und Tour-Debütant Caja Rural-Seguros RGA. Tadej Pogacar geht als Titelverteidiger und viermaliger Tour-Sieger ins Rennen. Der Slowene kann im Hochgebirge, auf kurzen Rampen und im Zeitfahren Zeit gewinnen und gilt deshalb erneut als Topfavorit. Jonas Vingegaard ist nach seinem Giro-Sieg der gefährlichste Herausforderer und peilt seinen dritten Tour-Erfolg an.
Herzlich willkommen!
Schönen Samstagnachmittag und herzlich willkommen zur 113. Ausgabe der Tour de France! Erstmals beginnt die wichtigste Rundfahrt der Welt in Barcelona. Der 27. Grand Depart außerhalb Frankreichs und der dritte in Spanien startet direkt mit einem ungewöhnlichen Mannschaftszeitfahren und einem ersten Schlagabtausch der Favoriten. Um 17:05 Uhr rollt das erste Team los!
Pos.
Fahrer
Zeit
1
TEAM VISMA | LEASE A BIKE (TVL)
00:21:47
2
NETCOMPANY INEOS (IGD)
+00:08
3
UAE TEAM EMIRATES - XRG (UAD)
+00:12
4
LIDL - TREK (LTK)
+00:16
5
RED BULL - BORA - HANSGROHE (RBH)
+00:19
6
DECATHLON CMA CGM TEAM (DCD)
+00:39
7
ALPECIN - PREMIER TECH (APT)
+00:39
8
GROUPAMA - FDJ UNITED (CGF)
+00:41
9
BAHRAIN VICTORIOUS (TBV)
+00:47
10
TEAM JAYCO ALULA (JAY)
+00:51