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Live-Ticker Radsport Tour de France 2026, 7. Etappe

Radsport Live-Ticker

Tour de France 2026, 7. Etappe
Punktewertung
Berg der 4. Kategorie
Ankunft
Ankunft
Beendet
Letzte Aktualisierung: 17:11:43
0
175 km
Der letzte Kilometer
Der letzte Kilometer läuft. Der Sprintzug von Alpecin-Premier Tech für Jasper Philipsen steht bereit. Auch Netcompany Ineos und Picnic PostNL mischen an der Spitze mit. Der Träger des Grünen Trikots, Mads Pedersen, ist dagegen auf sich allein gestellt.
Philipsen mit einigen Helfern
Jasper Philipsen hat auf den letzten zwei Kilometern noch mehrere Helfer an seiner Seite. Das Team des Bordeaux-Siegers von 2023 bringt den Belgier in eine gute Position.
Netcompany formiert sich
Netcompany Ineos übernimmt mit Dorian Godon an der Spitze des Pelotons die Kontrolle. Doch auch Cofidis für Milan Fretin und NSN für Biniam Girmay sind im vorderen Teil des Feldes gut positioniert.
Straße wird enger
Die Straße wird enger und die Kreisverkehre in Bordeaux machen es den Teams nicht einfacher, sich in Richtung Finale zu positionieren. Noch fünf Kilometer stehen an. Noch immer sind alle beisammen.
Klassementfahrer ziehen sich raus
Während sich vorne die Sprintteams formieren, nehmen sich die Teams rund um die Klassementfahrer zurück. Ihre Ziele sind heute natürlich ganz andere. Sie wollen ihre Kapitäne aus dem großen Getümmel heraushalten und Stürze vermeiden.
Es wird unruhiger
Uno-X Mobility erhöht 11,5 Kilometer vor dem Ziel zum dritten Mal an diesem Tag das Tempo. Wieder ist Jonas Abrahamsen beteiligt. Kasper Asgreen von EF Education-EasyPost und John Degenkolb von Picnic PostNL gehen mit, doch das Peloton schließt die Lücke schnell wieder.
Picnic PostNL warnt vor Engstelle
Picnic PostNL warnt im Rennfunk vor einer kniffligen Stelle vor dem Ziel. Dort verengt sich die Straße auf eine einzige Fahrspur, was im Kampf um die Positionen für zusätzliche Hektik sorgen dürfte. 7,2 Kilometer vor dem Ziel wird die Straße auf der rechten Seite einspurig. Ihr müsst dort unbedingt rechts positioniert sein. Eine Spur, sehr eng, heißt es am Teamfunk.
Veistroffer kämpferischster Fahrer
Baptiste Veistroffer wurde zum kämpferischsten Fahrer des Tages gewählt. Der Franzose hatte den ersten Angriff lanciert, verbrachte 157 Kilometer in der Ausreißergruppe und gewann sowohl den Zwischensprint in Landiras als auch die Bergwertung an der Côte de Beguey. Veistroffer war bereits auf der fünften Etappe geehrt worden. Auch dort war er in der Ausreißergruppe.
Breites Feld
16 Kilometer vor Schluss geht es noch einmal in die Verpflegung und das Peloton ist bereit aufgestellt. Ganz vorne haben sich die Sprintmannschaften positioniert.
Feld kommt zusammen
18 Kilometer vor dem Ziel kommt es zum erwarteten Zusammenschluss. Baptiste Veistroffer von Lotto Intermarche und Jakub Otruba von Caja Rural-Seguros RGA werden vom Peloton gestellt.
Spitzenduo ahnt es schon
Baptiste Veistroffer und Jakub Otruba ahnen bereits, dass ihre Flucht bald beendet sein könnte. Das Duo gibt noch einmal alles, immerhin geht es zwischen ihnen um die Auszeichnung für den kämpferischsten Fahrer des Tages. Knapp zehn Sekunden liegen sie noch vorne.
Uno-X Mobility zieht an
Man merkt, dass es langsam ins Finale geht. Immer mehr Mannschaften schieben sich nach vorne. Auch Uno-X Mobility bringt Jonas Abrahamsen und Anders Skaarseth an die Spitze des Pelotons. Abrahamsen hatte im bisherigen Rennverlauf bereits einmal für Unruhe gesorgt.
NSN zeigt sich vorne
Auch NSN zeigt sich nun immer häufiger an der Spitze des Pelotons. Marco Frigo übernimmt die Führungsarbeit für das Team, das im Finale auf seinen Sprinter Biniam Girmay setzt.
Das Tempo wird höher
In Richtung Finale wird das Tempo deutlich erhöht. Die Spitze ist mit zwischenzeitlich mit 57 km/h unterwegs.
Der Blick zurück
Es geht in die letzten 33 Kilometer der Etappe. Bislang verläuft das Rennen genau so, wie es viele im Vorfeld erwartet hatten. Direkt nach der Freigabe setzten sich Baptiste Veistroffer und Jakub Otruba ab, das Peloton ließ das Duo zunächst gewähren. Mehr als rund 1:30 Minuten Vorsprung konnten sich die beiden jedoch nie erarbeiten. Die Sprinterteams hielten die Ausreißer konsequent an der kurzen Leine. Noch dürfen Veistroffer und Otruba etwas vorne bleiben, doch im Finale dürfte die Hektik deutlich zunehmen.
Kleine Panne bei UAE
Die Wiederholungen zeigen eine kleine Panne bei UAE. Bei der Übergabe reißen die Henkel der Verpflegungstasche, sodass Nils Politt plötzlich nur noch die Bänder in der Hand hält.
Veistroffer holt den Punkt
Baptiste Veistroffer von Lotto Intermarche gewinnt die Bergwertung an der Côte de Beguey. Ein mageres Pünktchen bekommt er dafür gutgeschrieben.
Die Rennsituation
Die Rennsituation hat sich nach dem Sprint wieder etwas beruhigt. Der Abstand der beiden Ausreißer liegt bei etwas unter einer Minute. Die befinden sich derzeit auf dem Weg zur einzigen Bergwertung.
Cerons: Heimat edelsüßer Weißweine
Nun erreicht das Rennen eine bekannte Weinregion. Cerons ist eine der ältesten geschützten Herkunftsbezeichnungen Frankreichs und vor allem für seine süßen Weißweine bekannt.
Wenig zu holen für die Bergwertung
Für die Bergwertung gibt es heute übrigens nur wenig zu holen. Die einzige Wertung des Tages wartet an der Côte de Beguey: 1,2 Kilometer geht es dort mit durchschnittlich 4,4 Prozent bergauf. Zu vergeben ist lediglich ein Punkt, weshalb sich dort wohl kein großes Gerangel entwickeln dürfte.
Pedersen bleibt im Grünen Trikot
Pedersen wird auch in der achten Etappe der Tour de France wieder im Grünen Trikot an den Start gehen. In der Sprintwertung hat nun der Däne nun 79 Punkte Vorsprung auf Max Katner und steht bereits als Träger des Grünen Trikots am Ende des heutigen Tages fest. Bis zum Ziel in Bordeaux sind nur noch 70 Punkte zu vergeben.
Braz Afonso mit Defekt
Clement Braz Afonso aus der Mannschaft Groupama-FDJ United hat einen Hinterrad-Defekt und muss anhalten, damit sein Rad gewechselt werden kann. Er liegt gut eine Minute hinter dem Peloton, dass den Abstand nach ganz vorne durch die Sprintvorbereitung auf gut eine halbe Minute verkleinert hat.
Baptiste Veistroffer holt sich die 25 Punkte
Der Franzose gewinnt den Zwischensprint in Landiras vor seinem Ausreißerkollegen Jakub Otruba. Anschließend macht das Peloton die übrigen Punkte unter sich aus. Kanter mischt vorne mit, doch am Ende zeigt Mads Pedersen mehr Entschlossenheit und sichert sich die 16 Zähler. Kanter holt immerhin noch zwölf Punkte.
Teams positionieren sich
Die Teams um die Sprinter positionieren sich. Soudal und Alpecin liegen weiterhin an der Spitze, doch inzwischen hat sich auch Astana weiter nach vorn geschoben. Der Vorsprung der Ausreißer beträgt derweil noch etwa 1:15 Minuten, dürfte nach dem Sprint aber deutlich schrumpfen.
Wo Koundes Fußballreise begann
Landiras, wo der Zwischensprint über die Bühne geht, ist die Heimat des französischen Fußball-Nationalspielers Jules Kounde, der gestern bei der WM auf dem Feld gestanden hatte. 2019 begann hier außerdem eine Etappe der Junioren-Rundfahrt Tour de Gironde.
Nicht mehr weit bis zum Sprint
Noch sechs Kilometer bis zum Zwischensprint. Veistroffer und Otruba liegen weiterhin rund eine Minute vor dem Peloton und es scheint, als würden sie die ersten Punkte unter sich ausmachen. Für die Fahrer aus dem Feld bleiben damit voraussichtlich noch maximal 16 Zähler.
Tempo wird erhöht
Das Peloton nimmt wieder Fahrt auf. 13 Kilometer vor dem Zwischensprint in Landiras bei Kilometer 120,2 erhöht Soudal Quick-Step das Tempo. Der Vorsprung des Spitzenduos beträgt noch knapp eine Minute. Sobald das Feld jedoch ernst macht, dürfte der Abstand schnell zusammenschmelzen.
Teamfunk Bahrain Victorious
Ein Sportlicher Leiter von Bahrain Victorious nennt im Rennfunk neben dem Streckenprofil noch einen weiteren Grund für das bislang ruhige Tempo: Die Fahrer spüren noch die Anstrengungen der gestrigen Pyrenäen-Etappe. Ich glaube, viele haben die Belastung von gestern noch in den Beinen. Deshalb ist es für niemanden schlecht, heute etwas ruhiger zu fahren. Im Finale wird es sicher noch sehr hektisch, aber bis dahin solltet ihr euch möglichst entspannen, lautete seine Ansage an die Fahrer.
In der Heimat von François Mauriacs Inspiration
Inzwischen ist das Feld in Saint-Symphorien angekommen. Die Landschaft rund um die Gemeinde prägte das Werk des Literaturnobelpreisträgers François Mauriac. Der Ort besitzt außerdem eine gotische Kirche aus dem 16. Jahrhundert und ein dem Schriftsteller gewidmetes Besucherzentrum.
Kaum Spielraum für Ausreißer
Das Peloton lässt den Ausreißern weiterhin kaum Spielraum. In 23 Kilometern steht der Zwischensprint in Landiras an.
Deutscher zurück im Peloton
Es vergehen nicht viele Kilometer, dann ist Lipowitz auch schon wieder am Ende des Pelotons angekommen. Das liegt 1:33 Minuten hinter den beiden Ausreißern.
Lipowitz mit Defekt
Florian Lipowitz muss kurz anhalten und auf das Teamauto warten. Wegen eines technischen Defekts wird das Rad des Deutschen gewechselt. Viel Zeit verliert er dabei nicht, und in der aktuellen Rennsituation sollte er den Anschluss an das Peloton schnell wieder herstellen können.
Kanter im vorderen Bereich
Max Kanter gehört zu denen, die sich heute durchaus Hoffnungen auf den Etappensieg machen. Der Deutsche liegt mit seiner Mannschaft XDS Astana Team im vorderen Bereich der Gruppe.
Es geht auf die finalen 100 Kilometer
Die letzten 100 Kilometer laufen. Nach 75 Kilometern in der Fluchtgruppe haben die beiden Spitzenreiter noch rund 50 Sekunden Vorsprung auf das Peloton.
Es beruhigt sich
Inzwischen hat sich das Peloton wieder beruhigt, der Vorsprung des Spitzenduos liegt erneut bei etwas mehr als einer Minute. Neue Hektik dürfte spätestens auf dem Weg zum Zwischensprint aufkommen.
Alpecin übernimmt Kontrolle
Alpecin fackelt auch dieses Mal nicht lange. Die Fahrer werden nach vorne geschickt und bringen die Attacken wieder zum Erliegen. Der Vorsprung der beiden Ausreißer wächst schnell wieder auf mehr als eine Minute an. Momentan läuft die Verpflegung, die bei über 30 Grad natürlich gerne genommen wird.
Abrahamsen springt wieder vor
Abrahamsen sorgt wieder für Unruhe und springt im Peloton wieder nach vorne. Auch Mads Pedersen zeigt sich im Grünen Trikot an der Spitze der Hauptgruppe.
Es bricht Hektik aus
Plötzlich kommt Hektik im Peloton auf! Uno-X versucht, den Sprung an die Spitze des Rennens zu schaffen. Es ist Jonas Abrahamsen, der das Tempo forciert und den Rückstand auf Veistroffer und Otruba auf nur noch 25 Sekunden verkürzt. Doch zahlreiche Fahrer von Alpecin-Premier Tech hängen sich an sein Hinterrad und vereiteln den Vorstoß. Der Angriff ist damit schnell wieder beendet.
Führungsduo macht keinen Druck
Gleichzeitig macht das Führungsduo um Baptiste Veistroffer und Jakub Otruba alles richtig. Die beiden fahren nicht mit aller Macht gegen das Peloton an, sondern halten ein kontrolliertes und vergleichsweise angenehmes Tempo. Sie wissen, dass das Feld den Abstand zunächst nicht vollständig zufahren wird. Die dadurch entstehende Hektik möchte heute schließlich jedes Team vermeiden.
Labrit
Inzwischen geht es für das Feld an Labrit vorbei. Dort liegen die Überreste der Burg Albret. Die im 13. Jahrhundert errichtete Anlage gilt als Stammsitz des Adelsgeschlechts, aus dem später der französische König Heinrich IV. hervorging.
Es bleibt bei engem Abstand
Aktuell halten die Sprinterteams an der Spitze des Feldes den Vorsprung des Ausreißerduos bei rund einer Minute, um Veistroffer und Otruba jederzeit kontrollieren zu können. Da dürfte es für das Duo nicht leicht sein, die Motivation aufrechtzuhalten. Mehr als zwei Minuten haben sie zu keinem Zeitpunkt der bisherigen Etappe rausgeholt.
Kann Philipsen wieder jubeln?
Das Team von Jasper Philipsen hält den Rückstand auf das Spitzenduo weiterhin bei rund einer Minute. Der Belgier, der bereits 2023 in Bordeaux triumphierte, will heute seinen zweiten Sieg in der Stadt feiern. Daneben zeigt sich vor allem Soudal-Quick-Step vorne. Sie wollen Tim Merlier am Ende der Etappe in Position bringen.
Brocas-les-Forges
Der Verlauf der Etappe bleibt wie erwartet ruhig und so haben wir Zeit genug, auch auf die Wegmarken zu blicken. In Brocas-les-Forges erinnert ein historisches Eisenwerk an die Industriegeschichte des Landes. Der Hochofen von 1832 und ein Museum mit mehr als 500 gusseisernen Objekten können heute besichtigt werden.
Die Lücke bleibt stabil
137 Kilometer vor dem Ziel beträgt der Vorsprung des Spitzenduos 1:25 Minuten. Das Peloton ist offenbar nicht bereit, Veistroffer und Otruba allzu weit davonziehen zu lassen.
Ackermann fährt um Triple
116 Fahrer haben bereits bei allen drei Grand Tours einen Etappensieg gefeiert. Pascal Ackermann von Jayco AlUla möchte heute in Bordeaux als 117. Fahrer dazukommen. Es wird sehr wichtig sein, gut positioniert zu sein. Sonst hat man keine Chance. Vorne zu fahren, ist der einzige Weg zum Sieg, besonders auf der heutigen Strecke. Ich fahre um das Triple: Beim Giro und bei der Vuelta habe ich bereits gewonnen, bei der Tour de France aber noch nicht, sagt er gegenüber dem Veranstalter.  Bei seinen beiden Tour-Teilnahmen vor 2026 war Ackermanns bestes Ergebnis ein dritter Platz. Diesen erreichte er 2024 gleich dreimal: in Saint-Amand-Montrond, Villeneuve-sur-Lot und Pau.
Abstand bleibt bei einer Minute
Viel mehr Spielraum wird den beiden Ausreißern aber noch nicht gegeben. Alpecin sorgt als Spitze des Pelotons weiterhin dafür, dass der Abstand nicht weit über eine Minute geht.
Soudal möchte Luft lassen
Die sportliche Leitung von Soudal Quick-Step fordert ihre Fahrer an der Spitze des Feldes auf, das Tempo etwas herauszunehmen und den Ausreißern mehr Raum zu geben. So bleiben sie motiviert. Andernfalls holen wir sie zu früh ein und wissen nicht, was danach passiert.
Mont-de-Marsan
Bei 26 Kilometern erreicht das Rennen Mont-de-Marsan. Dreimal diente die Stadt bislang als Startort einer Tour-Etappe: 1960 führte die Strecke nach Pau, 1971 und zuletzt 2023 ging es nach Bordeaux. Damals setzte sich Jasper Philipsen im Sprint durch.
Ein paar Sekunden kommen drauf
Viel getan hat sich in den letzten Kilometern nicht. Das Rennen scheint nun endgültig gefestigt zu sein. Ein paar Sekunden werden den beiden Ausreißern gegönnt, die nicht komplett alles rausknallen. Weiterhin macht Alpecin die Hauptarbeit im Peloton.
Duo an der kurzen Leine
Das Peloton hält die Ausreißer heute an der kurzen Leine. Die Sprinterteams haben sich an der Spitze des Feldes positioniert. Jonas Rickaert und Silvan Dillier von Alpecin-Premier Tech sowie Louis Vervaeke und Pascal Eenkhoorn von Soudal Quick-Step bestimmen dort das Tempo. Die Devise ist klar: Veistroffer und Otruba sollen nicht zu viel Vorsprung bekommen. Seit mehreren Kilometern liegt der Abstand des Duos nur noch bei knapp einer Minute.
Durchfahrt durch Saint-Sever
Knapp zehn Kilometer sind geschafft. Das Feld passiert aktuell eine der bedeutendsten historischen Städte des Landes. Wahrzeichen ist die romanische Abteikirche aus dem 11. Jahrhundert, die seit 1998 zum UNESCO-Welterbe der französischen Jakobswege gehört.
Abstand bei knapp einer Minute
Im Feld geht es langsam organisierter zu und so schrumpft der Rückstand des Pelotons auf gut eine Minute. Großer Stress besteht aber weiterhin nicht. Alpecin-Premier Tech führt die große Gruppe an.
Entspanntes Hauptfeld
Auf den welligen Straßen der Anfangsphase haben sich die Angreifer von Lotto-Intermarche und Caja Rural-RGA bereits einen Vorsprung von rund einer Minute erarbeitet. Im breit aufgefächerten Feld gibt es keine Reaktion und alle sind entspannt: Haben wir die Sache mit der Ausreißergruppe bereits geklärt. Zwei Fahrer sind natürlich vom Hauptfeld gut zu kontrollieren.
Zwei Fahrer springen weg
Baptiste Veistroffer und Jakub Otruba springen sofort nach vorne. Dahinter zeigt zunächst niemand ernsthaftes Interesse, mitzugehen, sodass sich das Duo einen kleinen Vorsprung erarbeitet.
Die Etappe ist gestartet!
Der scharfe Start ist erfolgt und die siebte Etappe läuft! Auf einem derart flachen Tagesabschnitt ist gewöhnlich schnell klar, welche Fahrer in die Ausreißergruppe dürfen. Ist das auch heute so?
Die Teamwertung
Lidl-Trek führt die Teamwertung deutlich an. Mit Juan Ayuso, Mattias Skjelmose und Karel Vacek hat die Mannschaft gleich drei Fahrer in den Top 10 der Gesamtwertung. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Red Bull-Bora-Hansgrohe  mit 27:01 Minuten Rückstand und UAE Team Emirates XRG mit 27:08 Minuten. Das UAE-Team machte gestern wie erwartet zwei Positionen gut.
Pogacar im Gelben Trikot
Das Gelbe Trikot trägt Tadej Pogacar. Der Slowene hat sich auf den ersten sechs Etappen bereits einen Vorsprung von 2:42 Minuten auf seinen größten Konkurrenten Jonas Vingegaard erarbeitet. Viele Beobachter glauben, dass sich an der Spitze nicht mehr viel ändern wird, sofern Pogacar von Stürzen und Krankheiten verschont bleibt. Isaac del Toro, Pogacars wichtigster Helfer im UAE-Team, belegt den dritten Platz. Remco Evenepoel folgt mit 3:30 Minuten Rückstand auf Rang vier. Der Belgier beendete die sechste Etappe jedoch mit großem Frust auf Florian Lipowitz. Evenepoel warf dem Deutschen vor, ihm im Zielsprint in Gavarnie-Gedre keinen Lead-out gegeben zu haben, obwohl er selbst bei der Katalonien-Rundfahrt für Lipowitz gearbeitet hatte. Beide bilden bei Red Bull die Doppelspitze, was sicherlich noch für ein paar Reibungspunkte im Team sorgen könnte.
Das Feld rollt
Das Feld setzt sich in Bewegung und die neutrale Phase der siebten Etappe läuft. Gut vier Kilometer stehen bis zum scharfen Start an. Nicht mehr dabei ist heute der Norweger Torstein Træen aus dem Uno-X Mobility. Træen war in der sechsten Etappe gestützt. Er bestand zunächst den medizinischen Test auf eine mögliche Gehirnerschütterung und konnte die Etappe bis ins Ziel fortsetzen. Bei weiteren Untersuchungen durch das Ärzteteam von Uno-X Mobility, wurden jedoch eine Gehirnerschütterung und mehrere Rippenbrüche diagnostiziert. Daher muss Træen aus der Tour de France aussteigen.
Auch deutsche Starter mit Chancen
Aus deutscher Sicht ruhen die größten Hoffnungen auf Max Kanter. Der Profi von XDS-Astana wurde in Pau Zweiter und profitierte dabei von der starken Vorarbeit seiner Anfahrer Mike Teunissen und Aaron Gate. Gelingt diesem Zug erneut eine ähnlich gute Positionierung, kann Kanter auch in Bordeaux um den Sieg kämpfen. Pascal Ackermann und Phil Bauhaus gehören zum erweiterten Favoritenkreis. Weitere Kandidaten sind Biniam Girmay, Mads Pedersen sowie Außenseiter wie Huub Artz, Milan Fretin und Søren Wærenskjold.
Der Favoritenkreis
Olav Kooij geht nach seinem souveränen Erfolg in Pau als der Mann ins Rennen, den es zu schlagen gilt. Der Niederländer fand dort selbst in einem unübersichtlichen Finale die richtige Lücke und gewann mit ungefähr einer Radlänge Vorsprung. Jasper Philipsen kam in Pau nicht über Platz fünf hinaus, war auf dem letzten Kilometer jedoch eingeklemmt und konnte seinen Sprint nie richtig eröffnen. Bordeaux weckt bei ihm gute Erinnerungen: 2023 gewann er hier im Grünen Trikot. Auch Tim Merlier besitzt die notwendige Endgeschwindigkeit, muss allerdings ohne seinen wichtigen Anfahrer Bert Van Lerberghe auskommen, der die Tour auf der vorherigen Etappe verlassen hat.
Der Kampf um Grün beginnt schon weit vor Bordeaux
Nicht erst der Etappensieg macht diesen Tag für die Sprinter wichtig. Nach 120,2 Kilometern wird in Landiras der Zwischensprint ausgetragen, an dem Mads Pedersen seine Führung in der Punktewertung festigen möchte. Der Däne liegt nach seinem Etappensieg aus der Ausreißergruppe und weiteren Punktgewinnen bereits bei 168 Zählern und hat 75 Punkte in Richtung des Deutschen Max Kanter. Da der Sieger im Ziel heute 70 Punkte erhält, ist aber dennoch vieles möglich.
Alles spricht für einen Massensprint
Das heutige Profil ist wie geschaffen für die schnellen Männer. Nach den schwierigen ersten sechs Etappen erhalten die Sprinter erst ihre zweite klare Gelegenheit auf einen Tagessieg. Die einzige Bergwertung, die Côte de Beguey, liegt rund 38 Kilometer vor dem Ziel und ist mit gut einem Kilometer Länge sowie etwas mehr als vier Prozent Steigung zu leicht, um die Sprintelite ernsthaft abzuhängen. Eine Fluchtgruppe dürfte zwar entstehen, besitzt auf diesen geraden und übersichtlichen Straßen aber nur geringe Erfolgsaussichten. Zu viele Mannschaften dürften heute dasselbe Ziel verfolgen und werden sich bei der Nachführarbeit unterstützen. Damit wäre alles andere als ein geschlossenes Feld bei der Einfahrt nach Bordeaux eine große Überraschung.
Das steht heute an
Gerade einmal rund 850 Höhenmeter sind heute zu bewältigen, womit die flachste Etappe der diesjährigen Tour auf die Athleten wartet. Die Strecke führt von Hagetmau beinahe durchgehend nach Norden. Nach rund 25 Kilometern wird Mont-de-Marsan passiert, anschließend geht es lange durch den Naturpark Landes de Gascogne und damit durch eine Region, in der über viele Kilometer kaum größere Ortschaften liegen. Später erreicht das Rennen die offenen Straßen der Weinregion rund um Bordeaux, auf denen es nur wenig Schatten gibt. Das könnte heute besonders anstrengend werden: Südwestfrankreich wird derzeit von einer Hitzewelle getroffen, in Bordeaux wurden Temperaturen von mehr als 35 Grad gemeldet.
Herzlich willkommen!
Schönen Freitagnachmittag und herzlich willkommen zur siebten Etappe der Tour de France 2026! Einen Tag nach der schweren Pyrenäenprüfung mit dem Col du Tourmalet verlässt das Feld die Berge und nimmt Kurs auf Bordeaux. Vom erstmals als Tour-Startort vertretenen Hagetmau führen heute 175,1 weitgehend flache Kilometer in die Hauptstadt des Departements Gironde. Um 13:15 Uhr geht es in die neutrale Startphase. Um 13:25 Uhr erfolgt der scharfe Start.
Pos.
Fahrer
Zeit
1
Tadej Pogacar (UAD)
2
Mads Pedersen (LTK)
3
Isaac del Toro (UAD)
4
Jonas Vingegaard (TVL)
5
Remco Evenepoel (RBH)
6
Juan Ayuso (LTK)